Die krausen Brandteigschlingen werden im Pongau gerne als Suppeneinlage serviert.

Das Sträuben der Federn des Habichts, so vermutet man im „Kulinarischen Lexikon“, war Vorbild für die Strauben. Eine uralte Speise aus dem Alpenraum, die ihren Namen auch ihrem krausen Aussehen verdankt. Dieses entstand, weil man einfach einen Brandteig in heißes Schmalz spritzte. Während in Südtirol und Bayern die Strauben vor allem mit Staubzucker und Preiselbeeren serviert werden, kennt man sie im Pongau auch in der salzigen Variante und als Suppeneinlage. Mithilfe eines Spritzsacks werden auch recht ordentliche Schlingen draus. 

Für 4 Portionen

Zeitaufwand: 25 Minuten

Zutaten

  • 125 ml Wasser
  • 30 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 80 g glattes Mehl
  • 2 Eier
  • Öl zum Ausbacken
  • 1 l kräftige Rindsuppe
  • Liebstöckl und Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung

  1. In einem kleinen Topf Wasser, Butter und Salz aufkochen, das Mehl in einem Sturz zugeben. Mit einem Kochlöffel so lange rühren, bis sich die Masse vom Topfboden löst. Den Teig in eine kleine Rührschüssel geben und etwas abkühlen lassen.
  2. Die Eier verquirlen und mit den Knethaken des Handmixers nach und nach in den Teig rühren.
  3. Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Brandteig in einen Spritzsack mit kleiner Tülle füllen und kreisförmig kleine Strauben in das heiße Öl spritzen. Die Strauben einmal umdrehen und goldbraun backen. Mit einem Siebschöpfer herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

  4. Die Rindsuppe erwärmen und in Suppentellern anrichten. Die Strauben darin verteilen und mit Kräutern bestreuen.