Warum der Spargel quietscht? Er es gerne feucht hat? Und er sich mit Zitrone verträgt? Wir verraten, wie das Frühlingsgemüse ein Genuss wird.

1. Spargel kaufen

Beim Einkaufen gibt es eine einfache Regel: Wenn man mehrere Stangen aneinanderreibt, quietschen sie, wenn sie frisch sind. Außerdem sind frische Stangen fest, wenig biegsam, haben saftige Schnittenden, und die Köpfe sind fest geschlossen.

2. Spargel richtig kochen

Spargel waschen und vom Kopf her nach unten schälen, die Enden abschneiden (je nach Qualität einen bis vier Zentimeter); grünen Spargel gar nicht oder nur zum Ende hin schälen und etwa einen Zentimeter kürzen. Liegt der Spargel im Topf, sollten die Stangen knapp mit Wasser bedeckt sein. Stehen die Stangen im Topf, reicht es, ihn nur zur Hälfte mit Wasser zu füllen (Deckel verwenden). Keine Töpfe aus Aluminium nehmen, da sich der Spargel in ihnen grau verfärben kann. Dem Wasser immer etwas Salz, Zucker und Butter zugeben, bei weißem Spargel auch einen Spritzer Zitronensaft. Weißen Spargel kocht man je nach Dicke 15 bis 20 Minuten, grünen Spargel 8 bis 12 Minuten.

3. Spargel gut aufbewahren

Weißer Spargel hält sich in feuchte Tücher gewickelt bis zu vier Tage im Kühlschrank (Tücher nach zwei Tagen nachfeuchten). Grüner Spargel bleibt in etwas Wasser stehend im Kühlschrank einige Tage frisch. Spargel lässt sich gut einfrieren (Beutel oder Dosen): Man muss ihn aber vorher schälen und die Enden abschneiden. Gefrorenen Spargel direkt in kochendes Wasser geben.