Die Osttiroler Spezialität aus Buchweizenmehl und Spinat wird in Salbeibutter geschwenkt und mit würzigem Bergkäse angerichtet.

Als Basis für diese westösterreichische Spezialität dient der Teig der sogenannten schwarzplentenen Knödel, für den man einst altes Hausbrot in Würfel schnitt und mit „Schwarzplentenmehl“, also Heiden- bzw. Buchweizenmehl, und Milch vermischte. 

Für 4 Portionen

Zubereitungsaufwand: 1 Stunde

Zutaten

  • 300 g entrindete Semmeln
  • 150 ml Milch
  • 80 g Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 200 g Spinatblätter
  • 2 große Eier
  • 6 EL Buchweizenmehl
  • etwas Salz, Pfeffer, Muskatnuss

  • 60 g Butter
  • 12 kleine Salbeiblätter
  • 4 EL Bergkäse (grob gerieben)

Zubereitung

  1. Die Semmeln in kleine Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und mit Milch übergießen. 
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und sehr fein hacken. In einer Pfanne Butter aufschäumen, Zwiebeln und Knoblauch darin hellbraun anrösten. Spinat waschen, trocken schütteln und fein hacken. Mit Zwiebeln und Knoblauch so lange andünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. 
  3. Spinat, Eier und Buchweizenmehl mit den eingeweichten Semmeln vermischen und kräftig abschmecken. Die Masse zehn Minuten ziehen lassen. 
  4. In einem großen Topf gesalzenes Wasser aufkochen. Aus der Knödel-Masse mit zwei Esslöffeln Nocken abstechen und mit den Händen glätten. In das kochende Wasser gleiten lassen und unter dem Siedepunkt acht Minuten ziehen lassen. 
  5. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Salbeiblätter bei mäßiger Hitze braten. 
  6. Die Spinatknödel anrichten und mit Salbeibutter übergießen. Mit Käse und Pfeffer bestreuen.

Servus-Wissen: Feste Knödeltage waren in Tirol übrigens früher der Dienstag und der Donnerstag, mancherorts auch der Samstag. Nur an diesen Tagen wurde in den Bauernhäusern nicht gemeinsam aus einer Schüssel gegessen, sondern bekam jeder einen eigenen Teller.