Seinen Namen hat dieser Braten von dem gleichnamigen, vollmundigen Rotwein, der als Begleitwein empfohlen und zum Kochen verwendet wird.

Servus-Wissen: Die Geschichte des St. Magdalener, einer fruchtigen Cuvée aus Lagrein- und Vernatschtrauben, lässt sich bis in Mittelalter zurückverfolgen. Der für Südtiroler Verhältnisse sehr vollmundige Rote ist nicht nur ein guter Essensbegleiter, er eignet sich auch perfekt zum Kochen.

Für 4 Portionen

Zubereitungsaufwand: 3 Stunden

Zutaten

  • 1 kg Rindfleisch (Tafelspitz oder Schulterscherzel)
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 1 Karotte (gewürfelt)
  • 1 Sellerie (klein geschnitten)
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 100 g geschälte Paradeiser
  • 30 g Paradeismark
  • 250 ml St. Magdalener (oder fruchtiger Rotwein)
  • 750 ml Rindsuppe
  • 1 Knoblauchzehe (gehackt)
  • 2 EL getrocknete Steinpilze
  • 1 Thymianzweig
  • 1 Rosmarinzweig
  • 1 Salbeiblatt
  • 0.5 Lorbeerblatt
  • 2 EL kalte Butter

Zubereitung

  1. Das Backrohr auf 160 °C Umluft vorheizen. 
  2. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und in einem schweren Schmortopf in Öl auf allen Seiten anbraten. Das Fleisch aus dem Topf heben. 
  3. Karotte, Sellerie und Zwiebel im Bratensatz anrösten. Paradeiser und Paradeismark zum Gemüse geben, durchrühren und mit Rotwein ablöschen. Die Flüssigkeit etwas einkochen lassen. 
  4. Das Fleisch auf das Röstgemüse setzen. Die Suppe untergießen, Knoblauch, Steinpilze, Thymian, Rosmarin, Salbei und Lorbeer zugeben. Zudecken und im Backrohr ca. zwei Stunden lang weich schmoren. 
  5. Den Schmorbraten aus der Sauce heben und auf einem Teller zugedeckt im abgeschalteten Ofen warm halten. 
  6. Die Sauce durch ein feines Sieb passieren und um ein Drittel einreduzieren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der kalten Butter zu einer molligen Konsistenz rühren. 
  7. Den Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce überziehen. Dazu passen gebackene Polenta, gegrillte Paradeiser und frittierter Salbei.