Erdäpfel, Nudeln, Speck. Ein Klassiker, der beweist: Aus Resten vom Vortag lässt sich etwas zaubern, dass alle satt und glücklich macht.

Servus-Wissen:  Die Bezeichnung Grenadiermarsch stammt aus der Soldatensprache und verdankt seine Herkunft vermutlich der typisch militärischen Restlküche der Kaiserzeit, die günstig und nahrhaft sein musste. Außer in Wien ist der Grenadiermarsch auch in der Gegend von Pilsen (Tschechische Republik) beliebt.

Für 4 Portionen

Zubereitungsaufwand: 50 Minuten

Zutaten

  • 400 g Erdäpfel
  • 200 g Fleckerl- oder Spiralnudeln
  • 2 EL Schmalz oder Öl
  • 80 g Frühstücksspeck
  • 100 g Geselchtes (oder Bratenreste oder Extrawurst)
  • 1 kleine Zwiebel (fein gehackt)
  • 1 TL Majoran
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer
  • optional Paprikapulver
  • 1 EL Petersilie (fein gehackt)

Zubereitung

  1. Erdäpfel kochen (oder noch besser: bereits gekochte vom Vortag nehmen), schälen und in messerrückendicke Scheiben schneiden. 
  2. Fleckerln oder Spiralen bissfest kochen und abschrecken. 
  3. In einer Pfanne das Schmalz zerlassen. Blättrig geschnittenen Speck und Geselchtes oder die Bratenreste darin anrösten, danach die fein gehackte Zwiebel zugeben und goldgelb rösten. 
  4. Die Erdäpfelscheiben zugeben und beidseitig goldbraun rösten.
  5. Zuletzt die Teigwaren unterheben und alles mit Salz, Pfeffer, Majoran und eventuell etwas Paprikapulver abschmecken. Mit Petersile bestreut servieren.