Aus Schwemmholzstücken, Steinen und Weinbergschneckenhäuser entsteht ein hübsches Windspiel für den Garten.

Bei einem Spaziergang am Wasser kann man ganz besondere Schätze finden. Nirgendwo sonst sind die herumliegenden Holzstücke vielfältiger und schöner modelliert. Denn die sanften, aber stetigen Kräfte von Wellen, Wind und Sonne hinterlassen ihre Spuren und formen jedes Stück auf einzigartige Weise.

Mit Sicherheit sind unsere Fundstücke schon weit gereist, wurden von wilden Wassern mitgerissen, viele Jahre weitergetragen und zurechtgeschliffen, bis sie schließlich am Ufer landeten. Dort verlieh ihnen der Ufersand einen letzten Feinschliff. Und sein Klang erzählt uns Geschichten. Vom Wasser, vom Wind, vom Wetter und von seiner Reise, die nun in unserem Garten ein vorläufiges Ende gefunden hat.

Das braucht’s

  • Schwemmholzstücke
  • Steine
  • Weinbergschneckenhäuser (unbewohnte)
  • Strick
  • Handbohrer
  • Hammer
  • Nagel
  • Klebeband
Windspiel aus Schwemmholz (Bild: Katharina Gossow)

So bringt man Schwemmholz zum Klingen

Windspiel aus Schwemmholz (Bild: Katharina Gossow)

1. Löcher in Holzstücke bohren

Um die Holzstücke aufhängen zu können, bohren wir mit dem Handbohrer Löcher in die Enden, die groß genug sind, um den Strick durchzufädeln.

Windspiel aus Schwemmholz (Bild: Katharina Gossow)

2. Steine mit Strick umwickeln

Um die Steine aufhängen zu können, umwickeln wir sie fest mit Strick, verknoten diesen und ma­chen mit etwas Abstand den nächsten Stein auf die gleiche Weise an der Schnur fest.

Windspiel aus Schwemmholz (Bild: Katharina Gossow)

3. Weinbergschneckenhäuser durchbohren

Das Durchbohren der unbewohnten Weinbergschneckenhäuser funktioniert am besten, wenn zuerst mithilfe eines Nagels vorsichtig ein kleines Loch hineingeschlagen wird. Dieses erweitern wir dann mit einem kleinen Handbohrer auf die gewünschte Größe.

Gut zu wissen: Beim Durchlöchern des Schneckenhauses an der gewünschten Stelle ein Stück Klebeband anbringen. Dann rutscht man mit Nagel und Bohrer nicht so leicht ab.

Windspiel aus Schwemmholz (Bild: Katharina Gossow)

4. Holzstück zum Aufhängen vorbereiten

Dann bohren wir noch in gleichmäßigen Abständen Löcher in ein größeres Stück Holz, an dem alle Hölzer, Steine und Schneckenhäuser aufgehängt werden sollen. Zusätzlich kommen noch zwei Löcher für die Schnüre zum Aufhän­gen des Klangspiels in die Enden des Holzes.

Windspiel aus Schwemmholz (Bild: Katharina Gossow)

5. Windspiel-Teile anknüpfen

Zuletzt werden Holz, Steine und Schneckenhäu­ser mit Strick an das Holz geknüpft. Im Freien aufgehängt, bringt nun jeder Windstoß die schönen, einfachen Fundstücke zum Klingen.

Windspiel aus Schwemmholz (Bild: Katharina Gossow)