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AUF EIN WORT, NOVEMBER 

Wenn er seine Muskeln spielen lässt, der windige, der nasskalte Herbst in seinem grauen Gewand, bieten wir ihm einfach die Stirn und spucken ihm in die Nebelsuppe. Wir machen die Haustüren zu, sperren ihn aus und wechseln in den Filzpatschen- und Teetrink-, eventuell auch schon in den Keksback-Modus. Nein, November, uns kannst du nichts anhaben, sagen wir dann. Uns nicht, da kannst du noch so an den Fensterläden rütteln.

Und dann lehnen wir uns sehr entspannt zurück und haben Freude. Freude am Wohnen, an einem Buch, an einer brennenden Kerze, an den Menschen um uns und an der schnurrenden Katze. Ja, so einfach geht das. Er draußen, wir drin.

Und dann wird ihm fad, so ganz mit sich allein, und er schickt erste Friedensangebote. Windstille am Morgen beispielsweise, dazu noch laue Luft und ein paar Sonnenstrahlen. Ein kleines Zwischenhoch quasi. Ich hab’s nicht so gemeint, sagt er dann. Mit dem Wind etwa, mit dem wollt ich nur helfen. Den Blättern, dass sie leichter fallen und Platz machen für neues Grün in einem neuen Jahr. Und schon sind wir wieder versöhnt. Zumindest ein bisschen.

Der November und wir. Eine Hassliebe ist’s, die uns verbindet. Aber wer weiß, vielleicht meint er’s ja wirklich nur gut und will uns, indem er seine Krallen zeigt, in Wahrheit einen Weg weisen. Den Weg nach Hause. Den Weg zum Buch, zur Kerze, zu den Menschen um uns und zur Katze.

Oder auch den Weg zum neuen Servus in Stadt & Land, das Ihnen diesen November zusätzlich versüßen und Sie durch ihn begleiten möge.

Herzlichst Ihr
Achim Schneyder & die Servus-Redaktion

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