Sportgewand ist anspruchsvoll und bedarf individueller Pflege. Ex-Profisportlerin Nina Gigele weiß, worauf man achten muss.

Seitdem Nina Gigele laufen kann, ist sie in den Bergen unterwegs „wie eine Gams“. Beim Sport an der frischen Luft holt sich die Ex-Profi-Sportlerin ihre Lebensenergie – beim täglichen Laufen, Bergsteigen, Mountainbiken oder Skifahren. Ihr Bedarf an funktionaler Sportgarderobe ist daher sehr hoch, denn sie braucht für alle Wetterlagen die richtige Ausstattung. Wir fragten die 27-jährige Fließerin nach ihren Kleidungs- und Waschgewohnheiten:

Was muss Sportgewand aus Ihrer Sicht können?
„Dank spezieller Outdoor-Outfits kann ich die Natur jederzeit erleben, denn Funktionskleidung schützt mich vor Regen, Wind oder Hitze“, so Gigele. „Wenn ich den Berg hinauflaufe, soll sie meinen Schweiß absorbieren. Am Gipfel schützt sie mich vor kaltem Wind. Wenn es runtergeht, soll sie leicht anliegen und atmungsaktiv sein – und am Tag darauf schnell trocknen, dass ich sie gleich wieder anziehen kann. Wenn die Kleidung passt, regeneriert mein Körper schneller und ich erreiche meine Ziele besser.“

Nina Gigele trägt oft Funktionskleidung (Bild: privat)

Welche Materialien tragen Sie am liebsten?
„Am liebsten trage ich nachhaltig hergestellte Produkte aus Merino-Wolle, für den optimalen Schutz muss ich sie aber mit den Chemiefasern einer Shell-Jacke kombinieren“, sagt Gigele, die ihre Funktionskleidung nach dem Zwiebelprinzip in Schichten trägt. „Funktionswäsche kostet etwas mehr Geld, weil ihre Stoffe, Nähte und Reißverschlüsse höherwertig produziert werden als andere Wäschestücke. Daher wäre es ein Widerspruch, diese nicht gut zu pflegen“, sagt Gigele.

Wie halten Sie Ihr Sportgewand funktional und sauber?
„Die Funktionen meiner Kleidung sind nur so gut wie ihre Pflege“, erklärt Gigele. „Bei falscher Behandlung werden die hochsensiblen Membranen angegriffen, als würde man Löcher in die Jacke bohren. So gehen Wasserundurchlässigkeit und Atmungsaktivität verloren. Merino-Wolle wird schnell kratzig auf der Haut und die Farben bleichen aus. Auch Weichspüler sind kontraproduktiv“, weiß Gigele. „Es wäre schade, ein neues Produkt kaufen zu müssen, nur weil man einmal zu oft falsch gewaschen hat.“

Deswegen wäscht Nina Gigele ihre Sportbekleidung mit einem speziellen Waschprogramm in der Maschine und verwendet ein extra darauf abgestimmtes Waschmittel. „Ein Spitzensportler muss sich darauf verlassen können, dass bei einem Spezial-Programm alles perfekt aufeinander abgestimmt ist und die Kleidung genau richtig behandelt wird.“

Nina Gigele wäscht Funktionswäsche (Bild: Miele)

Was erwarten Sie von optimal gewaschener Sportkleidung?
„Die Kleidung soll robust bleiben, aber immer genauso geschmeidig auf der Haut liegen wie am ersten Tag. Dabei geht es mir nicht nur um die Erhaltung der sportlichen Funktion. Mir ist auch wichtig, dass Gerüche verlässlich neutralisiert werden und die Kleidung von den Farben her schön bleibt. Ich habe einfach meine Lieblingsstücke – auch bei der Outdoorbekleidung. Und die will ich so lange wie möglich tragen können.“

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