Wir verraten, wie Sie Ihre Sommerabende mit nat√ľrlichen Mitteln bsss-frei halten.

1. Keine Brutstätten bieten

Vogeltränke (Bild: Pixabay)

Blumenuntersetzer, Planschbecken, Vogeltr√§nken und Gie√ükannen werden zur Brutst√§tte f√ľr Gelsenlarven, wenn man das Wasser nicht t√§glich ausgie√üt bzw. wechselt. Regenf√§sser sollten mit einem Deckel versehen werden. Ist das nicht m√∂glich, kann man mit einer Mischung aus einem Essl√∂ffel Speise√∂l und zwei Tropfen Zimt√∂l die Oberfl√§chenspannung ver√§ndern. Die Larven k√∂nnen sich dort dann nicht mehr halten, das Zimtaldehyd wirkt zus√§tzlich als nat√ľrliches Insektizid.

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2. Den Teich entlarven

Teich (Bild: Pixabay)

M√ľckenlarven in Gartenteichen lassen sich mit Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) biologisch bek√§mpfen. Dadurch werden keine anderen Tiere gesch√§digt, das Wasser kann bedenkenlos zum Gie√üen verwendet werden. Zus√§tzlich hilft Bewegung im Wasser ‚Äď etwa durch einen Sprudelstein. Das erschwert die Eiablage der Stechm√ľcken erheblich. M√ľhsamer: die Larven mit dem Kerscher entfernen.

3. Fressfeinde ansiedeln

Apropos Gartenteich: Karpfenartige Fische, wie zum Beispiel Goldfisch und Koi, haben Gelsen und M√ľckenlarven zum Fressen gern.

Gleiches gilt f√ľr Wasserwanzen (etwa R√ľckenschwimmer), Libellenlarven und andere Raubinsekten, die sich im Teich von selbst ansiedeln.

Nistk√§sten im Garten locken V√∂gel an, die im Gegenzug f√ľr die Behausung die Zahl der Blutsauger dezimieren.

4. Wind machen

Ventilator (Bild: Pixabay)

Hilfreich ist das Aufstellen eines Ventilators. Er bl√§st Gelsen einfach weg. Au√üerdem orten M√ľcken ihre Opfer anhand ihres CO2-Aussto√ües. Wird die Luft aber aufgewirbelt, k√∂nnen sie nicht mehr erkennen, woher das Kohlendioxid stammt. Au√üerdem f√ľhlen sich Gelsen von erhitzten K√∂rpern angezogen. Der Ventilator h√§lt uns sch√∂n k√ľhl.

5. Keine Duftmarken setzen

Parfumflaschen (Bild: Pixabay)

Den Weg zu ihren Opfern weisen Gelsen in erster Linie K√∂rperausd√ľnstungen und ausgeatmetes Kohlendioxid. Das Atem kann man schwer einstellen. F√ľr Gelsen verf√ľhrerische Duftstoffe lassen sich aber minimieren, indem man duscht, m√ľffelnde Socken, Arbeits- und Sportklamotten wechselt und auf Parfums, Deos, Cremes und Weichsp√ľler mit fruchtigen und blumigen Noten verzichtet.

6. Schotten dicht machen

Bett mit Moskitonetz (Bild: Pixabay)

Schon einfache Netze, die per Klettband am Fensterrahmen befestigt werden, halten die Qu√§lgeister zuverl√§ssig aus dem Haus fern. Komfortabler sind Fliegengitter und Rollos mit Rahmen, die es erlauben, Fenster oder T√ľren uneingeschr√§nkt zu nutzen. Wer keine M√∂glichkeit hat, Gitter anzubringen, kann sich zumindest ein Moskitonetz √ľbers Bett h√§ngen, das man am besten fest unter die Matratze stopft. Tipp: Netze f√ľr gro√üe Betten haben meist vier √Ėffnungen. N√§hen Sie drei davon zu, damit Gelsen m√∂glichst keine L√ľcke finden.

7. Richtig kleiden

Studien st√ľtzen Beobachtungen, wonach M√ľcken sich am liebsten auf dunklen Fl√§chen niederlassen. Den besten Schutz bietet daher helle Kleidung, die viel bedeckt ‚Äď vor allem Hand- und Fu√ügelenke und den Nacken, wo die Blutsauger besonders gern zuschlagen. Damit sie nicht durch das Gewand stechen, sollte es aus festem Gewebe (z. B. Leinen) sein und nicht zu eng anliegen.

8. Auf den Speiseplan achten

Bier (Bild: Pixabay)

Knoblauchgenuss vertreibt tierische Vampire? Fehlanzeige. Auch der Verzehr von Kohl oder Lebensmitteln mit viel Vitamin B1 bietet keinen Schutz. Statistisch bewiesen ist hingegen, dass Menschen, die viel Salz essen, √∂fter gestochen werden, weil mehr Milchs√§ure √ľber die Haut freigesetzt wird, die Gelsen anlockt. Au√üerdem nimmt man an, dass die surrenden Plagegeister Menschen mit hohem Cholesterinspiegel bevorzugen. Wer seinen Blutfettspiegel senkt, macht sich f√ľr M√ľcken unattraktiv. Eine Studie konnte zudem zeigen, dass Gelsen vermehrt auf alkoholisierte Opfer fliegen, vor allem Biertrinker.

9. √Ątherische √Ėle einsetzen

Einreiben mit Antim√ľckenmittel bietet guten Schutz. Man kann sich auch sein eigenes herstellen. Daf√ľr 50 ml Tr√§ger√∂l (am besten biologisches Kokos√∂l) mit vier Tropfen √§therischem √Ėl (etwa Niem√∂l) mischen. Vor gro√üfl√§chiger Verwendung unbedingt auf einem kleinen Hautareal testen.

Aromaöl Lavendel (Bild: Pixabay)

Alternativ kann man √§therische √Ėle in der Aromalampe verdampfen. Bew√§hrt gegen Gelsen haben sich u. a. Citronella, Zimt, Lavendel, Zitronengras, Nelke, Duftgeranie und vor allem Niem. F√ľr einen 20 m2 gro√üen Raum reichen vier Tropfen aus. Auch Zirben√∂l scheint gegen Gelsen zu helfen.

10. Floras Hilfe nutzen

Der Duft ihrer √§therischen √Ėle macht auch so manche Pflanzen zum Gelsenabwehrmittel, etwa Basilikum, Schnittlauch und Zitronenmelisse, Katzenminze, Lavendel, Geranie und Duftpelargonie (‚ÄěLillibet‚Äú). Auch das Pflanzen von Paradeisern oder einem Walnussbaum vor dem Fenster soll sch√ľtzen. Eine halbierte Zitrone, gespickt mit Gew√ľrznelken, hat sich bew√§hrt, ebenso das R√§uchern mit getrockneten Salbeibl√§ttern.

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