Aufgeregtes Bunt war gestern. Die Ton-in-Ton-Wohnidee kann Gelassenheit und Harmonie in einen Raum bringen.

Eine Farbe gibt den Ton an. Welche das ist, spielt bei dieser Wohnidee keine so wichtige Rolle. Hauptsache, man bleibt dabei immer schön eintönig und stimmt Wände, Möbel und Deko in der gleichen Farbe aufeinander ab. Psychologisch betrachtet, hat das einen sehr wohltuenden Effekt auf uns. Eintönigkeit lässt uns nämlich ruhiger werden: Je weniger Farben in einem Raum auf uns wirken, desto weniger Reizen sind wir ausgesetzt. Dadurch kommen wir zur Ruhe, und es bleibt mehr Raum für Gedanken und Entspannung.

Wandfarbe für Holzmöbel
(Foto: Julia Rotter)

Wandfarbe für Holzmöbel

Dispersion ist für den Holzanstrich eine preisgünstige Alternative. Besonders dann, wenn Farbreste vom Ausmalen übrig sind oder man nur kleinere Projekte umzusetzen hat.

Wandfarbe hält auf erstaunlich vielen Oberflächen. Neben Holz lassen sich theoretisch auch Glas, Metall oder Fliesen damit streichen – vorausgesetzt, man wählt die richtige Grundierung. Wer beim Ausmalen schon einmal Farbspritzer an unabgedeckten Stellen hatte, weiß um die hohe Deckkraft und Haltbarkeit der Dispersion.

So wird’s gemacht:

  • Untergrund anschleifen, denn eine aufgeraute Oberfläche verspricht eine bessere Haftung. Aufrauen funktioniert übrigens auch mit speziellen Flüssigkeiten, die das Anschleifen ersetzen und somit keinen lästigen Schleifstaub erzeugen.
  • Wandfarbe mit Pinsel oder Walze auftragen.
  • Nach dem Trocknen mit klarem Lack streichen, damit die Farbe mehr Beständigkeit hat – möchte man, dass das Möbelstück optisch mit der Wand verschmilzt, lässt man den Klarlack weg.

Noch mehr Ideen und Vorteile zum Ton-in-Ton Wohnen finden Sie im „Servus Daheim 2/19“.

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