Welchen Effekt die heilende Kraft des Waldes auf K├Ârper und Seele hat.

Im Wasser baden kennt jeder, doch kennen Sie Waldbaden? In Japan schw├Ârt man auf diese Art der Waldmedizin. Es ist das Spazieren mit allen Sinnen durch den Wald. Man geht, meditiert und macht inmitten der B├Ąume Atem├╝bungen. Beim bewussten Waldspaziergang werden im K├Ârper wichtige Abwehrzellen gebildet, der Blutdruck sinkt und Schmerzen nehmen ab. Das liegt daran, dass Pflanzen und B├Ąume nicht nur eine besondere Energie ausstrahlen, sondern auch bioaktive Stoffe an die Umgebung abgeben, die unser Immunsystem positiv beeinflussen.

Hier wirkt Waldbaden

  • es st├Ąrkt das Immunsystem durch Bildung von Abwehrzellen
  • es lindert Stress und sch├╝tzt vor v├Âlliger Ersch├Âpfung (Burnout)
  • es senkt den Blutdruck und die Herzfrequenz
  • es ist wohltuend bei Atemproblemen 

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So badet man im Wald

Wichtig beim Waldbaden ist es, die Gedanken abzuschalten und sich nur auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Ein Bad im Wald sollte nicht anstrengend sein. Es geht darum, die Zeit f├╝r sich zu genie├čen, sich zu sp├╝ren und die innere Ruhe zu entdecken. Die Ger├Ąusche des Waldes, die klare Luft und der Duft der Natur helfen dabei abzuschalten.

Vieles im Leben ist Rhythmus ÔÇô je mehr der Mensch im Takt lebt, desto ges├╝nder ist er. Der Wald erinnert uns an die Rhythmen der Natur. Im Wandel der Jahreszeiten und auch Tageszeiten zeigt er sich immer wieder anders. Ein Waldspaziergang am Morgen ist zum Beispiel ideal, um wach zu werden und in den Tag zu starten. Die Luft ist k├╝hl und klar, der Cortisolspiegel steigt. Sp├Ątnachmittags hilft das Gehen im Wald hingegen, alles in Ruhe ausklingen zu lassen.