Der Krapfen ist aus der Faschingszeit nicht wegzudenken. Doch wer hat das traditionelle Schmalzgebäck erfunden? 

Über die Urheberschaft des Krapfens wurde in der Vergangenheit viel gestritten. Manche verorten das Gebäck im antiken Rom, andere wiederum auf einem preußischen Schlachtfeld des 18. Jahrhunderts. Die ganze Wahrheit werden wir wohl nie erfahren. 

Wie wurde der Krapfen erfunden?

Es gibt auch eine Entstehungsgeschichte, die einfach zu schön ist, um nicht an sie zu glauben. Sie handelt von der Wiener Köchin Cäcilie Krapf: Aus Ärger über ihren Mann, so heißt es, habe sie ein Stück Germteig nach dem Gatten geworfen. Der aber duckte sich und so fiel der Teig in einen Topf mit siedendem Fett. Und mit dem Verzehr des „Küchenunfalls“ soll auch der Ehestreit gegessen gewesen sein. 

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Grundlage vor der Fastenzeit

Wahr ist in jedem Fall, dass man sich mit den nahrhaften und günstig herzustellenden Krapfen früher vor der Fastenzeit noch mal so richtig den Bauch vollgeschlagen hat. Kirchenmänner empfahlen diesen Genuss im Fasching sogar. Diese Tradition hat sich gehalten. Auch, wenn dem modernen Narren das fettige Gebäck heute wohl eher als geeignete Grundlage für etwaigen Alkoholkonsum dient. Dass sich mit jedem Krapfen rund 350 Kilokalorien in Richtung Hüfte bewegen, verzeihen wir ihm gern. Denn er marschiert dabei geradewegs durch unsere Seele und verwandelt sie ebenfalls in locker-leichten Flaum.