Egal ob Sommerzeit oder Winterzeit: So bereitet man den Körper schonend auf den neuen Schlaf-Wach-Rhythmus vor.

SOMMERZEIT

Mitten in der Nacht zum letzten Sonntag im März beginnt jedes Jahr die Sommerzeit, und zwar genau um zwei, also um drei Uhr. Häh? Na klar: Die Uhren in Europa werden um eine Stunde vorgestellt, also ist es um zwei plötzlich drei. Das macht man seit fast 35 Jahren so, um Energie zu sparen. So wird es später dunkel, und wir brauchen weniger Strom für Lampen.

Eselsbrücke. Muss man die Uhr jetzt eine Stunde vor oder eine Stunde zurückstellen? Wenn der Sommer kommt, stellt man die Gartenstühle vors Haus, kommt der Winter, stellt man sie wieder zurück (eben nicht nur die Stühle, auch die Uhr).

WINTERZEIT

Zurückgestellt werden die Uhren dann wieder am letzten Sonntag im Oktober: Da ist es nachts um drei plötzlich wieder zwei. Gespenstisch, was? Dieses Hin und Her gibt’s übrigens nicht auf der ganzen Welt: Etwa in Russland pfeift man auf das Uhrenverdrehen – und spielt einfach für immer Sommer.

Die Zeitumstellung ist eine Umstellung für den Körper, auf die man diesen zum Glück vorbereiten kann. Hier sind unsere Tipps:

1. Das Thema Zeitumstellung locker angehen

Es nützt nichts, sich darüber zu ärgern, dass an der Uhr gedreht wird, dass dies und jenes dadurch schlechter wird und dass das ganze unnütz sei. Viel besser ist es, man macht keine große Sache daraus, sondern betrachtet es als völlig normal, wie man es auch tut, wenn man zum Beispiel in eine andere Zeitzone reist.

Sollst nicht murren, sollst nicht schelten,
Wenn die Sommerzeit vergeht;
Denn es ist das Los der Welten,
Alles kommt und alles geht.

Wilhelm Müller, deutscher Dichter (1794–1827)

2. Den Körper vorbereiten

Am besten verschiebt man in den Tagen vor der Zeitumstellung das Zubettgehen schrittweise in Richtung der Zeitumstellung. Vor der Winterzeit jeden Tag eine Viertelstunde später ins Bett gehen, vor der Sommerzeit jeden Tag eine Viertelstunde früher aufstehen. Besonders bei Kindern ist diese Verschiebung ratsam.

3. Mit künstlichem Licht arbeiten

Helles Licht zu Hause und bei der Arbeit hilft bei der Anpassung. Im Herbst sorgt man am besten am Abend für viel Helligkeit und im Frühjahr lässt man morgens besonders viel Licht herein. Wer verdunkelnde Rollläden hat, kann testen, ob die Zeitumstellung leichter fällt, wenn man sie geöffnet lässt. 

4. In Bewegung bleiben

Um im Herbst die frühe Müdigkeit am Abend und im Frühling dem müden Morgen vorzubeugen, hilft es, wenn man in Bewegung bleibt, Sport treibt oder im Garten arbeitet. Denn dann schläft man nachts besser und wacht ausgeruhter auf. So stellt sich der Biorhythmus leichter auf die neue Zeit ein.

Gartenarbeit mit Lavendel (Bild: Gebhart De Koekkoek)

5. Viel Zeit im Tageslicht verbringen

Nach der Zeitumstellung hilft es, wenn man sich viel draußen aufhält. Denn dann sorgt die Umwelt für die Signale, die der Körper für die Anpassung braucht.

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