Die jungen Fichtentriebe – so genannte Maiwipfel – helfen bei der BekĂ€mpfung einer ErkĂ€ltung. Und so bereiten Sie den Maiwipfel-Sirup zu.

Der Saft der Maiwipfel wird gerne als Hausmittel gegen Husten verwendet. Ein Teelöffel davon pur eingenommen und der Hustenreiz ist gelindert. Man kann ihn aber auch wie Honig zum SĂŒĂŸen von Tee verwenden oder dick eingekocht als Brotaufstrich.

Servus-Expertin Karin Buchart (Bild: Roland Vorlaufer)

Karin Buchart erklĂ€rt Monat fĂŒr Monat in Servus Stadt & Land die HeilkrĂ€fte der Natur und teilt auf servus.com regelmĂ€ĂŸig ihr Expertenwissen rund um ErnĂ€hrung, KrĂ€uter und Heilpflanzen. Hier geht es zu ihrem Buch: Die Naturapotheke

Zutaten

  • 1 Litermaß Maiwipfel (junge, hellgrĂŒne Fichtentriebe)
  • 1 l Wasser
  • 1 kg Zucker
  • 0.5 Zitrone in Scheiben
  • 0.5 Stange Vanille
  • 2 Nelken

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Zubereitung

  1. Die sehr hellen und jungen Maiwipfel grob schneiden und im Wasser mit den GewĂŒrzen 30 Minuten lang kochen.
  2. Durch ein Tuch abseihen, die FlĂŒssigkeit mit dem Zucker mischen und weitere 2 bis 3 Stunden leicht köcheln.
    Die Kochdauer ist davon abhĂ€ngig, ob das Ergebnis ein Maiwipfelsaft als aromatische SĂŒĂŸe fĂŒr den Tee, ein Hustensaft oder ein fein-herber Brotaufstrich mit Geleekonsistenz sein soll.

Anwendung

Bei Bedarf einen Teelöffel pur einnehmen.

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