Die unverschuldete Nullrunde in Barcelona hat Andrea Doviziosos Rückstand in der WM anwachsen lassen. Dennoch gibt er nicht auf: „Noch viele Punkte zu vergeben“.

Mit Ducati-Pilot Andrea Dovizioso ist beim Massensturz in Barcelona auch der direkte Verfolger von Marc Marquez (Honda) in der Weltmeisterschaft zu Boden gegangen und musste ohne Punkte aus Katalonien abreisen. Weil Marquez den Grand Prix gewann und 25 Zähler einstrich, baute er seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 37 Punkte aus.

Das ist mächtig viel Holz für Dovizioso – vor allem vor dem Hintergrund, dass Marquez mit Ausnahme von Austin, wo er in führend liegend stürzte, bisher in keinem Rennen das Podest verpasste. Der Italiener weiß, dass sich die Lage nach dem unverschuldeten Ausfall in Barcelona merklich verschlechtert hat.

Barcelona: Der Crash in Kurve 10

„Alles kann passieren“

„Marc ist in der Lage, die Situation besser zu bewältigen als in der Vergangenheit“, weiß Dovizioso. „Vor diesem Rennen war ich in den Punkten sehr nah dran. In jedem Training, jedem Rennen kann alles passieren. Man beobachtet sich gegenseitig und versucht, sich mit der Strategie gegen den größten Konkurrenten zu wappnen.“

Mit dem gewachsenen Rückstand ist das nicht leichter geworden: „Es erinnert an das vergangene Jahr. Da war der Rückstand nach fünf, sechs Rennen auch schon groß. Gegen Marc ist das schwierig. Aber wie gesagt, es kann immer viel passieren und noch sind viele Punkte zu vergeben. Wir müssen uns darauf konzentrieren, das Motorrad zu verbessern und schneller zu sein.“

Beim jüngsten MotoGP-Test am Montag nach dem Rennen in Barcelona hat man genau daran gearbeitet. Änderungen beim Chassis, dem Set-up und neue Aerodynamik-Elemente standen im Fokus. Dovizioso erkannte kleine Fortschritte am Kurveneingang und hofft, diese beim nächsten Rennen in Assen umsetzen zu können.

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