Vor knapp zwei Wochen zog sich Aprilia-Pilot Aleix Espargaro eine Beinverletzung zu – am MotoGP-Wochenende in Assen will er nun aber zurück auf die Strecke.

Beim letzten MotoGP-Wochenende in Barcelona wurde Aprilia-Pilot Aleix Espargaro von Markenkollege und Testfahrer Bradley Smith im Rennen böse abgeschossen. Dabei zog sich der Spanier Verletzungen am Knie zu und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Team und Fahrer sind jedoch zuversichtlich, dass er an diesem Wochenende in Assen wieder an den Start gehen kann.

Wie Aprilia mitteilte, soll Espargaro am Donnerstag noch einmal medizinisch untersucht werden, aber die Chancen, ihn an diesem Wochenende auf der Strecken zu sehen, sind laut Team „ziemlich hoch“. Espargaro selbst verrät über seine Vorbereitung: „Diese Woche habe ich eine intensive Rehabilitation mit allen möglichen Techniken und Geräten durchlaufen.“

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Knie bereitet Espargaro noch immer Probleme

„Ich bin mit den Ergebnissen zufrieden, weil ich mich recht wohl fühle. Und das, obwohl ich aufgrund des Knochenödems immer noch Schwierigkeiten mit der seitlichen Bewegung habe. Auf jeden Fall bin ich hoch motiviert, in Assen, einer meiner Lieblingsstrecken im MotoGP-Kalender, wieder an den Start zu gehen“, sagt Espargaro weiter. Vor zwei Jahren schaffte er es hier in die Top 10, 2018 beendete er das Rennen auf Platz 13.

Auch Espargaros Teamkollege Andrea Iannone hat positive Erinnerungen an Assen. 2010 feierte er hier einen Sieg in der Moto2, 2012 wurde er Zweiter. „Ich mag die niederländische Strecke, wo ich schöne Erinnerungen an die Rennen habe, die ich auf dieser historischen Strecke gefahren bin“, sagt der Italiener. Beim letzten MotoGP-Rennen in Katalonien wurde er Elfter.

Das entsprach seinem bisher besten Saisonergebnis mit Aprilia. Allerdings profitierte Iannone dabei auch vom viel diskutierten Vierfach-Sturz an der Spitze. Dennoch hofft er in Assen auf eine weitere Steigerung mit der RS-GP: „Ich hoffe, dass es ein positives Wochenende für uns wird. Wir konnten in Barcelona einige ermutigende Zeichen setzen und werden versuchen, uns noch weiter zu verbessern.“

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