Auch die Motorrad-WM bekundet Trauer und Respekt für Niki Lauda: „Mit Niki habe ich einen Freund verloren“, sagt Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta.

Die Welt trauert um Niki Lauda. Auch aus dem Umfeld der Motorrad-WM kommen Beileidsbekundungen, denn die Formel-1-Legende wurde auch von den Zweirad-Artisten geschätzt. So scheibt MotoGP-Weltmeister Marc Marquez auf Twitter: „Niki, ich werde das Treffen mit dir und alle Ratschläge, die du mir gegeben hast, nie vergessen. Meine Gedanken sind bei deiner Familie.“

Als Marquez im Juni 2018 in Spielberg zum ersten Mal den Formel-1-Boliden von Toro Rosso testen durfte, war Lauda in der Box anwesend und beobachtete genau, wie sich Marquez auf vier Rädern anstellt. Lauda selbst besuchte im Sommer 2015 zum letzten Mal ein MotoGP-Rennen. Er fuhr damals von Wien nach Brünn, schlenderte durch die Boxengasse und unterhielt sich mit Valentino Rossi und Co.

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Damals sagte Lauda über die MotoGP: „Grundsätzlich sind die Motorrad-Rennen interessanter zu beobachten, weil man natürlich sieht, wie die Fahrer mit den Motorrädern kämpfen. In der Formel 1 ist es leider umgekehrt: Die Autos sind so einfach zu fahren, dass man weder ein Rutschen oder sonst irgendetwas sieht.“

Auch wenn Lauda in erster Linie bei den Formel-1-Rennen weilte, so gab es auch gute Kontakte zur Motorrad-WM. „Mit Niki habe ich einen Freund verloren“, sagt Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta. „Er war jemand, mit dem ich eine besondere Freundschaft gepflegt habe. Er war auch ein großer Fan unseres Sports.“

„Es war uns immer eine Ehre, wenn er unser Paddock besucht hat. Mein tiefstes Beileid an seine Familie und seine Kinder. Meine Gedanken und die Gedanken aller von unserem Sport sind bei dir“, so Ezpeleta. „Niki wird von allen vermisst werden, die ihn gekannt haben.“ Lauda verstarb am 20. Mai im Alter von 70 Jahren.

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