Die von Alpinestars zur Verfügung gestellten Daten zum spektakulären Abflug von Marc Marquez in Thailand offenbaren: Es gibt erstaunliche Fortschritte in puncto Sicherheit.

MotoGP-Titelfavorit Marc Marquez wurde am Freitag in der Schlussphase des ersten Freien Trainings zum Grand Prix von Thailand in Buriram per Highsider von seiner Honda RC213V abgeworfen.

Nach dem brutalen Sturz, der sich in Kurve 7 des Chang International Circuit zutrug, und der Erst-Untersuchung im Medical Center der Strecke wurde Marquez zur genauen Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Dort wurde er von den Ärzten für fit erklärt.

Keine vier Stunden nach dem Highsider saß Marquez wieder im Sattel. Der Spanier nahm das zweite Freie Training unter die Räder. In diesem fuhr er direkt auf seiner ersten Runde Bestzeit und war dabei sofort schneller als die FP1-Bestzeit.

Buriram: Marquez' Horror-Sturz aus mehreren Perspektiven

Marquez: Plötzlich blockierte das Hinterrad

Das FP2-Klassement führte Marquez anschließend lange an, bis er in den Schlussminuten noch auf P6 durchgereicht wurde. Denn anders als die Top 5 unternahm der WM-Leader keinen späten Angriff mit frischen Reifen.

Angesprochen auf seinen Sturz vom Vormittag erklärte Marquez am Freitagnachmittag, dass er das Gas kurz zuvor komplett weggenommen hatte. In diesem Moment griff die Motorbremse der Honda RC213V ein und ließ das Hinterrad blockieren.

Die Unfalldaten, die ‚Motorsport-Total.com‘ seitens Alpinestars zur Verfügung gestellt wurden, zeigen den exakten Moment, in dem der Airbag im Rücken von Marquez‘ Alpinestars-Overall aufging. Die Daten zeigen außerdem die Dauer des Unfalls und die Gewichtskraft, mit der der Spanier auf dem Asphalt aufschlug…