Dank Gigi Dall’Igna ist Ducati der MotoGP-Konkurrenz oft einen Schritt voraus, was Innovationen angeht – bei ihm gerät Andrea Dovizioso ins Schwärmen.

Mit Andrea Dovizioso kämpft in dieser MotoGP-Saison zum dritten Mal in Folge ein Ducati-Pilot aussichtsreich um den WM-Titel. Zwar unterlag der Italiener in den vergangenen zwei Jahren jeweils Honda-Konkurrent Marc Marquez, untermauerte in den ersten beiden Rennen dieser Saison aber, dass auch 2019 mit ihm zu rechnen sein wird. Marquez stuft seinen Rivalen sogar als noch gefährlicher ein als bisher.

Dass Ducati nach einigen sieglosen Saisons wieder ganz vorn angreifen kann, liegt nicht nur an Doviziosos Wandel zum absoluten Leistungsträger. Auch die Entwicklung der Desmosedici im Werk von Bologna hat über die Jahre Früchte getragen. „Was Ducati in den letzten vier Jahren erreicht hat, ist beachtlich. Man hat in vielen Bereichen gearbeitet und sich verbessert. Das liegt an vielen fähigen Ingenieuren bei Ducati“, weiß „Dovi“.

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Im Gespräch mit ‚MotoGP.com‘ erklärt er: „Sicherlich braucht man einen Anführer und das ist Gigi. Er hat innerhalb des Werks etwas Großes geschaffen. Sein Einfluss ist entscheidend. Am Ende kommt es auf die Ergebnisse an – und die Ergebnisse sind da.“ Seit 2014 verantwortet Luigi Dall’Igna, genannt Gigi, als Rennsport-Chef die Geschicke des MotoGP-Teams von Ducati und hat ihm merklich seine Handschrift verpasst.

Dall’Ignas Ideen prägen die MotoGP

Nicht umsonst wird er immer wieder als Mastermind bezeichnet. Viele seiner Neuerungen beeinflussten nicht nur Ducati, sondern die gesamte Königsklasse nachhaltig. Man denke nur an die berühmt-berüchtigten Winglets. „Es gab einige Innovationen“, sagt Andrea Dovizioso. „Ich denke, dass die Herangehensweise von Ducati in dieser Hinsicht in den vergangenen Jahren vielleicht etwas besser war als die der Konkurrenz.“

Natürlich sei das schwer zu sagen, gibt der Italiener zu, „da wir nicht wissen, was in den anderen Boxen, zum Beispiel von Honda, passiert“. Doch tatsächlich war Ducati in vielerlei Hinsicht Wegbereiter, auch wenn man das Regelwerk dafür gerne ausreizte – wie zuletzt mit einem Element vor dem Hinterrad, das sogar zum Protest der Konkurrenz führte. Nachdem der gescheitert ist, werden wohl auch Honda & Co. nachziehen.

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