Fabio Quartararo fällt beim Grand Prix auf dem Sachsenring durch einen frühen Sturz aus. Bitter: Der MotoGP-Rookie verschenkt dadurch ein mögliches Podium.

Der Deutschland-Grand-Prix auf dem Sachsenring war für den starken MotoGP-Rookie Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) schon nach etwas mehr als einer Runde beendet. Im Omega ging der Franzose zu forsch zu Werke und stürzte nach einem Überholmanöver gegen Ducati-Werkspilot Danilo Petrucci.

„Es war ein Fehler“, nimmt Quartararo die Schuld auf sich. „Ich sah, wie Petrucci auf der Ideallinie fuhr. Als ich probierte, ihn zu überholen, machte ich leider einen Fehler. Ich fuhr mit zu viel Schräglage, war zu schnell und verlor das Vorderrad. Doch wir lernen daraus etwas.“

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Vorausgegangen war ein schwacher Start. Aus der ersten Startreihe gestartet, verlor Quartararo in der Startphase viele Positionen und beendete die erste Runde nur auf der siebten Position. „Ich machte beim Start einen Fehler. Die beiden ersten Gänge gingen gut rein, doch dann kam ich nicht in den dritten Gang“, erklärt er.

„Ich probierte zu überholen, zögerte aber zu sehr“

Aber auch der Bremspunkt war nicht perfekt. „Ich bremste ein bisschen zu zeitig“, gesteht Quartararo, der in Kurve 1 mit einer der Pramac-Ducatis aneinander geriet: „Es gab eine Berührung mit Jack (Miller). In der zweiten Runde probierte ich, Petrucci zu überholen, zögerte aber zu sehr.“

Trotz des Ausfalls in Sachsen kann Quartararo nach den ersten neun Rennen eine positive Bilanz ziehen. Der Yamaha-Pilot ist momentan bester der vier Rookies und liegt auf der achten Position der Fahrerwertung. Joan Mir geht als WM-13. in die Sommerpause, Moto2-Vizeweltmeister Miguel Oliveira ist WM-18. und Moto2-Weltmeister Francesco Bagnaia findet sich nur auf der 21. Position der WM wieder.

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„Unterm Strich haben wir in diesem Jahr nur in einem Rennen einen Sturz fabriziert. Dafür haben wir drei Pole-Positions und insgesamt fünf erste Startreihen sowie zwei Podiums eingefahren. Das erwartete ich nicht von meiner ersten Saisonhälfte“, so Quartararo.