Zuletzt kamen Gerüchte auf, dass sich Jorge Lorenzo im Urlaub Gedanken über seine Zukunft machen könnte – Honda dementiert und wartet auf seine Rückkehr.

Der Wechsel zu Honda gestaltete sich für Jorge Lorenzo bisher schwierig. Nach den Verletzungen im vergangenen Herbst konnte er vor dem Saisonauftakt nur einen Vorbereitungstest absolvieren. Und auch bei den ersten Rennen war der Spanier noch nicht komplett fit. Dann hatte Lorenzo beim Montags-Test in Barcelona einen heftigen Sturz. Und anschließend auch noch im Freien Training in Assen.

Wegen zweier angebrochener Wirbel fiel er in Assen und auf dem Sachsenring aus und muss drei bis vier Wochen ein Korsett tragen. Nun verabschiedete sich Lorenzo in den Sommerurlaub und flog von seiner Wahlheimat Schweiz auf die Malediven. Ein elfter Platz war bisher sein bestes Ergebnis mit der RC213V.

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Gepostet von Jorge Lorenzo am Mittwoch, 10. Juli 2019

Aufgrund der Gesamtsituation tauchten auf dem Sachsenring Gerüchte auf, Lorenzo könnte sich im Urlaub genau überlegen wie es weitergeht. Und vielleicht sogar seine Karriere mit Saisonende beenden. „Ich weiß davon nichts“, wird Honda-Teamchef Alberto Puig von der spanischen Zeitung ‚AS‘ zitiert. Laut dem Ex-Rennfahrer wartet man auf die Rückkehr von Lorenzo.

Comeback in Brünn?

Ob er schon in Brünn Anfang August wieder fahren kann, ist noch nicht bestätigt. „Wir wünschen Jorge eine gute und rasche Genesung und hoffen, dass er in Brünn wieder dabei ist“, so Puig. „Das Team wartet auf ihn. Sicherlich ist es nach so einer Verletzung nicht einfach, aber wir wissen, dass er das Herz eines Champions hat. Er wird darum kämpfen, dass er in guter Form zurückkehrt und neue Motivation hat.“

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Wer wäre Kandidat bei Honda?

Sollte Lorenzo tatsächlich Honda Ende 2019 verlassen, dann wären die LCR-Fahrer Cal Crutchlow und Takaaki Nakagami naheliegende Kandidaten für diesen Platz, da beide Verträge mit Honda haben. „Man muss Jorge respektieren, denn er hat sich dazu bisher nicht geäußert“, hält Crutchlow diesbezüglich fest. „Ich denke nicht darüber nach zu wechseln. Mein Team leistet gute Arbeit und ich habe sie dafür belohnt.“ Auf dem Sachsenring stand der Brite zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Podest.

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