Nach den Ketten-Defekten von Marc Marquez und Jorge Lorenzo hat Repsol Honda das Problem laut eigener Aussage gelöst – pünktlich zum Europa-Auftakt in Jerez.

Während der beiden letzten MotoGP-Wochenenden kam es im Werksteam von Honda wiederholt zu Defekten mit der Kette. In Argentinien sprang sie Marc Marquez im Training vom Ritzel, in Austin passierte es seinem Teamkollegen Jorge Lorenzo in der Quali.

Vor dem Europa-Auftakt der MotoGP in Jerez glaubt der Hersteller, das Problem gelöst zu haben, wie ‚Motorsport-total.com‘ aus Honda-Kreisen erfahren hat. Demnach war es zu den Ketten-Defekten gekommen, während die Fahrer die Gänge wechselten.

Tracklap: Onboard mit Alex Hofmann

Man habe das Problem nunmehr isolieren und vor dem 4. Saison-Rennen an diesem Wochenende in Spanien vollständig lösen können, heißt es. Mehr Details sind nicht bekannt. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass das ersetzte Teil der Kettenspanner ist.

Ursache offenbar die Elektronik

Darüber hinaus hatte Honda die vier Motorräder von Marquez und Lorenzo kurz nach dem Rennen in Austin nach Japan geschickt, um zu klären, was den Ausfall von Lorenzo in Texas verursacht hatte. Er war nach der Hälfte der Distanz mit einem technischen Defekt ausgerollt.

Schuld soll ein elektronisches Problem gewesen sein. Weil Marquez und Marken-Kollege Cal Crutchlow (LCR-Honda) stürzten, kam damals Takaaki Nakagami als einziger Honda-Pilot ins Ziel. Er wurde Zehnter und holte damit immerhin sechs Punkte für den Hersteller.

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