Bisher beendete Takaaki Nakagami alle Rennen der noch jungen MotoGP-Saison in den Top 10 – der Japaner erklärt, wo er die meisten Fortschritte gemacht hat.

Zuletzt erbte Takaaki Nakagami in Austin den Titel des besten Honda-Piloten, nachdem sein LCR-Teamkollege Cal Crutchlow und die beiden Werksfahrer Marc Marquez und Jorge Lorenzo ausgeschieden waren. Am Ende lief „Taka“ als Zehnter ein und schaffte es damit zum dritten Mal in Folge unter die Top 10. In der WM rangiert er vor Crutchlow auf Rang sieben.

Wie in seiner Debütsaison steht Takaaki auch diesmal das Vorjahresmotorrad zur Verfügung. Im Vergleich zum 2017er-Modell sieht er deutliche Unterschiede. „Der Motor hat mehr Leistung. Das sieht man am Topspeed. Der ist besser als im vergangenen Jahr. Was das Chassis angeht, macht es für mich keinen großen Unterschied“, erklärt der Japaner.

Austin: Die Experten-Analyse

Doch nicht allein das bessere Material ist für seine Leistungssteigerung verantwortlich: „Ich habe jetzt ein Jahr mehr Erfahrung auf einem MotoGP-Bike. Das heißt, ich habe ein besseres Verständnis dafür, wie man ein solches Motorrad fahren muss. Außerdem nutzen wir in diesem Jahr die Carbon-Gabeln. Das ist eine große Hilfe, vor allem am Kurveneingang.“

Dort habe er jetzt ein besseres Gefühl und mehr Selbstvertrauen, um härter bremsen zu können. „Im vergangenen Jahr kam es noch auf die Strecke, die Bedingungen, die Reifen an. Jetzt fühle ich mich damit überall besser“, sagt Nakagami. Dabei versucht er natürlich auch von der Konkurrenz beziehungsweise den eigenen Markenkollegen zu lernen, wie zum Beispiel Crutchlow.

Der Brite pilotiert ein aktuelles Werksbike. Nakagami fällt auf: „Wenn ich mit Cal fahre, sehe ich den Unterschied im Topspeed, vor allem im vierten, fünften, sechsten Gang. Da wurde ein weiterer Schritt nach vorn gemacht. Man kann sehen, dass Honda und Ducati momentan die schnellsten Motorräder sind. Das merke ich auch beim Vergleich der Daten.“

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