Schon vor zwei Jahren, als Jorge Lorenzo von Yamaha zu Ducati wechselte, tat sich der MotoGP-Pilot schwer. So erklärt er, warum es ihm bei Honda ähnlich ergeht.

Auch nach vier Saisonrennen hat Jorge Lorenzo bei Honda noch nicht in die Spur gefunden. Hatte er vor dem Europa-Auftakt der MotoGP in Jerez noch optimistisch angekündigt, dass ab da alles besser wird, kam er auch bei seinem Heim-Grand-Prix nicht über einen für ihn enttäuschenden zwölften Platz hinaus.

Während sein Teamkollege Marc Marquez in Jerez allen davonfuhr, konnte Lorenzo nur am Freitag ein Achtungszeichen setzen. Danach ging es für den Mallorquiner nur noch rückwärts. Gelang ihm 2017, in seinem ersten Jahr bei Ducati, in Jerez das erste Podium, scheint das mit Honda noch in weiter Ferne.

Startschwierigkeiten auch vor zwei Jahren

Dennoch erinnern Jorge Lorenzos Startschwierigkeiten stark an seinen Wechsel zu Ducati vor zwei Jahren. Auch dort brauchte der 32-Jährige unerwartet lange, um sich mit dem für ihn neuen Motorrad anzufreunden und konstant schnell zu sein. Erst im zweiten Jahr gelangen Lorenzo auf der Desmosedici immerhin drei Siege.

Die Frage ist, ob und wann das auch auf der Honda gelingen wird. Gefragt, ob ihm dieser Wechsel genauso schwer fällt wie der zu Ducati, bleibt Jorge Lorenzo vage: „Ich weiß es nicht. Es gibt Motorräder, mit denen du dich sehr wohl fühlst und sofort schnell bist, und es gibt Motorräder, mit denen das nicht der Fall ist.“

3D-Animation: Kommunikation

„Genauso gibt es Fahrer, die sich von Anfang sehr leicht an ein Motorrad anpassen können, und es gibt Fahrer, die dafür mehr Zeit brauchen. Aber wenn sie dann einmal alles verstanden haben, ist mit ihnen immer zu rechnen. Vielleicht bin ich einer dieser Fahrer, zumindest ist meine Situation ähnlich“, glaubt er.

Seinen Rückstand bei Honda führt Jorge Lorenzo vor allem auf seine Vorsaison zurück. Die war bekanntermaßen von Verletzungsproblemen gezeichnet. „Ich habe Sepang verpasst, drei Tage. Mir fehlen sechs oder sieben Monate, das hilft natürlich nicht. Ich brauche mehr Zeit, mehr Tests, mehr Kilometer mit dem Bike.“

Dann, da ist sich Jorge Lorenzo sicher, wird auch die alte Form zurückkehren: „Ich habe ein gutes Lebel, aber mit fehlt die Erfahrung mit dem neuen Motorrad. Ich versuche, so schnell zu sein wie Cal, Nakagami und natürlich Marc, die das Bike gut kennen. Noch gelingt mir das nicht, aber ich werde es weiter versuchen.“

Servus MotoGP WhatsApp: Hol‘ Dir jeden Tag die wichtigsten MotoGP-News kostenlos auf Dein Handy!

© MessengerPeople