Erst einen MotoGP-Sieg konnte Honda-Star Marc Marquez in Mugello feiern, und erwartet auch in diesem Jahr ein enges Rennen – Teamkollege Jorge Lorenzo hofft auf weitere Fortschritte.

Nachdem Marc Marquez in Le Mans seinen dritten Saisonsieg feiern konnte – gleichzeitig der 300. Sieg für Hersteller Honda in der Königsklasse – reist der WM-Leader mit acht Punkten Vorsprung nach Mugello. Beim Großen Preis von Italien konnte Marquez bisher dreimal gewinnen, allerdings nur einmal in der MotoGP (2014).

„Ich mag die Strecke, auch wenn wir dort nicht immer die besten Ergebnisse erzielt haben“, sagt der 26-Jährige. „Wenn wir ab Freitag wie in den vorangegangenen Wochen gut arbeiten, bin ich zuversichtlich, dass wir ein gutes Rennen haben werden. Unsere Rivalen sind immer sehr stark und eng zusammen auf dieser Strecke.“

Tracklap: Onboard mit Alex Hofmann

Marquez erwartet deshalb ein spannendes Rennen. Zuletzt hatte er seine Siege stets mit genug Vorsprung feiern können. So war sein WM-Verfolger Andrea Dovizioso auch in Le Mans nicht in der Lage, ihm gefährlich zu werden. Die Motivation des Ducati-Piloten, das beim Heim-Grand-Prix in Mugello zu ändern, dürfte aber ungleich höher sein.

Jorge Lorenzo will Aufwärtstrend bestätigen

Viel vor hat beim Großen Preis von Italien auch Jorge Lorenzo. Immerhin konnte der Teamkollege von Marquez hier mit acht Siegen (2x 250er, 6x MotoGP) und weiteren vier Podien (1x 250er, 3x MotoGP) schon einige Erfolge verbuchen. Auch wenn er davon derzeit noch weit entfernt ist, zeigt die Formkurve bei Honda nach oben.

Mit Platz elf in Le Mans erzielte Lorenzo sein bisher bestes Renn-Ergebnis auf der für ihn neuen Maschine. „Wir haben in Le Mans mit der Einstellung des Motorrads gute Fortschritte gemacht und konnten deutlich näher an der Spitze sein“, blickt er zurück und hofft, am Renn-Wochenende in Mugello so weitermachen zu können.

„Ich hatte in der Vergangenheit in Mugello ähnliche Erfolge wie in Le Mans, sodass ich hoffentlich unsere Position weiter verbessern kann“, sagt Lorenzo, dessen Kahnbeinverletzung ihn noch immer einschränkt. „Das Team hat sehr hart gearbeitet und ich bin sicher, dass ich bald einige Ergebnisse erzielen kann, um ihnen zu danken.“

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