In der WM-Wertung trennt Marc Marquez und Alex Rins aktuell nur ein Punkt: So schätzt der MotoGP-Weltmeister seinen Suzuki-Rivalen ein.

In nur vier Saisonrennen hat sich Suzuki-Pilot Alex Rins dank konstant guter Leistungen zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten im WM-Kampf der MotoGP entwickelt. Mit 69 Punkten liegt er auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung. Zu Marc Marquez (Honda) fehlt ihm gerade mal ein Zähler.

„Ich habe schon während des Tests in Malaysia gesagt, dass Alex vorn dabei sein wird“, erinnert sich der WM-Leader. „Er hat die vergangene Saison in einer guten Form abgeschlossen und diese Saison genauso begonnen, indem er bereits während der Vorsaison stark unterwegs war“, analysiert Marquez.

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Er erkennt bei Rins einen entscheidenden Vorteil: „Sein stärkster Punkt ist, dass er im Moment keinen Druck hat. Sicherlich wird der irgendwann kommen, das ist wahr. Aber im Moment ist er glücklich, wenn er Zweiter wird. Wenn er gewinnt, ist das fantastisch. Und wenn er Dritter wird, ist er auch happy.“

Rins will es „Rennen für Rennen angehen“

Für Marc Marquez ist der Suzuki-Pilot definitiv ein weiterer Gegner im Titelkampf, sowohl Rins als auch sein Bike seien bereit dafür. „Das ist auch wichtig für die Weltmeisterschaft“, weiß Marquez. „Denn damit kämpfen mehr Hersteller um den Titel.“ Neben Suzuki und Honda sind das Ducati und Yamaha.

Andrea Dovizioso und Valentino Rossi fehlen nach vier Rennen ebenfalls nur drei beziehungsweise neun Punkte auf den WM-Spitzenreiter. Bei der Konkurrenz, wie schätzt Rins selbst seine Chancen ein, ihm WM-Kampf dauerhaft eine Rolle zu spielen? „Ich werde es auf jeden Fall probieren“, gibt er sich angriffslustig.

Suzuki-Pilot glaubt an eigene Stärke

Der Suzuki-Pilot ist vom eigenen Potenzial überzeugt: „Nach den Wintertests habe ich gesagt, dass unser Motorrad gut genug ist, um für Siege zu kämpfen. Die Rennen waren bisher gut. Ich will es Rennen für Rennen angehen und so weitermachen. Platz zwei in der WM bedeutet, dass wir sehr gut arbeiten.“

Bisher haperte es oft nur am Qualifying. Bekommt er das in den Griff, dürfte Rins umso gefährlicher werden. Den nächsten Friseurbesuch hat er erstmal verschoben: „Ich habe gesagt, dass ich vielleicht meine Haare schneide, falls ich ein Rennen gewinne. Aber ich spare meine Haare auf, bis ich die WM gewinne.“

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