Maximilian Kofler erreichte bei seinem Heimrennen in Spielberg als 20. in der Moto3 sein bisher bestes WM-Ergebnis. Nächster Einsatz folgt in Silverstone.

Auf Platz 20 beendete der 18-jährige Österreicher Maximilian Kofler seinen Wildcard-Einsatz beim Grand Prix von Österreich auf dem Red Bull Ring. Der KTM-Pilot in den Farben des spanischen Sama Qatar Angel Nieto Teams zeigte bei seinem erst dritten Karriere-Rennen in der Moto3 in Spielberg eine starke Leistung. Beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone gibt es für Kofler gleich den nächsten Wildcard-Einsatz.

Interview: Julia Baumgartner

servusmotogp.com: Du warst als einziger Österreicher beim Heimrennen in Spielberg am Start. Wie war das Wochenende für dich?

Maximilian Kofler: Es war ein super Wochenende, echt cool wieder einmal vor heimischen Publikum zu fahren. Sonst sehen nicht so viele Leute die Rennen in der Junioren-Weltmeisterschaft – vor allem keine Österreicher. Mit dem Wochenende bin ich generell zufrieden. Ich weiß zwar, dass ich in den Trainings schneller fahren hätte können, weil ich es schon getan habe. Aber das kann man schon so stehen lassen. Ich war in keiner Session Letzter. Und das, obwohl heuer das Niveau in der Moto3 um einiges höher ist als in den vergangenen zwei Jahren. Ich glaube, dass das auf jeden Fall gepasst hat.

servusmotogp.com: Wie hast du dein Moto3-Rennen erlebt?

Maximilian Kofler: Im Rennen selbst waren die schwierigsten Verhältnisse, die man nur haben kann. Es sind alle mit den Regenreifen hinausgefahren. Dann war eine Linie trocken. Auf der Startaufstellung dann noch die Slicks montiert: Alle Reifen gewechselt, Setup noch irgendwie geschaut, dass wir das hinbekommen, ohne groß zu wissen, wie es dann tatsächlich wird. Am Anfang bin ich dann ganz gut mitgekommen, vielleicht ein bisschen zu vorsichtig gewesen. Ich habe etwas verloren. Aber mit Platz 20 kann ich zufrieden sein.

servusmotogp.com: Für Silverstone hast du wieder eine Wildcard bekommen. Wie fühlt sich das an?

Maximilian Kofler: Ja, für den Großen Prix von Großbritannien habe ich wieder eine Wildcard bekommen. Das heißt, ich darf noch einmal im MotoGP-Fahrerlager dabei sein. Voll geil. Einfach eine zweite Chance, das ist cool. In Silverstone habe ich doch nicht so viel Druck wie zuhause beim Heimrennen. Im Hinterkopf spielt es dann schon mit, dass alle auf einen schauen. Aber ich glaube, das wird in Silverstone etwas entspannter wird. Schauen wir, wie es dort läuft.

servusmotogp.com: Und wie geht es für dich danach weiter?

Maximilian Kofler: Für mich geht dann die Junioren-Weltmeisterschaft erst Ende September wieder mit dem Rennen in Jerez weiter.