Tom Lüthi hat die Pole-Position im Moto2-Qualifying von Le Mans nur knapp verpasst – Der Schweizer musste sich Speed-up-Pilot Jorge Navarro geschlagen geben

Jorge Navarro (Speed-up) kann in Le Mans seine zweite Pole-Position in dieser Saison feiern. In Q1 nur knapp weitergekommen, fuhr der Spanier in Q2 mit 1:49.055 Minuten auf nasser Strecke die Bestzeit. Dahinter verpasste Tom Lüthi (Kalex) vom deutschen Intact-Team die Pole mit einem Rückstand von 78 Tausendstel hauchdünn.

Beide hatten sich bei schwierigen Verhältnissen früh an die Spitze gesetzt und profitierten davon, bereits in der ersten Quali-Session Erfahrungen auf der feuchten Strecke gesammelt zu haben. Konnte Lüthi in Q1 noch die Bestzeit markieren, musste er sich später gegen Navarro geschlagen geben.

Das lag vor allem daran, dass der Schweizer in Führung liegend stürzte und nicht mehr eingreifen konnte, als Navarro ihm die Spitzenposition abluchste. Kurioserweise ging auch der anschließend zu Boden. Da kein anderer auf der Strecke in der Lage war, ihre Zeiten zu gefährden, blieben die beiden aber trotz der Stürze vorn.

Marquez erster Verfolger

Erster Verfolger war Alex Marquez (Alex), der als Dritter aber schon 0,530 Sekunden Rückstand hatte. Mattia Pasini (Kalex) führt die zweite Startreihe als Vierter an, und das obwohl auch er stürzte und das Qualifying nicht zu Ende fahren konnte. Dahinter komplettieren Xavi Vierge und Andrea Locatelli (beide Kalex) Reihe zwei.

WM-Leader Lorenzo Baldassarri (Kalex) wurde Siebter vor KTM-Pilot Brad Binder. Das beste Quali-Ergebnis seiner noch jungen Moto2-Karriere erzielte Lukas Tulovic (KTM) auf Platz neun. Der Deutsche hatte sich neben Lüthi und Navarro in Q1 ebenfalls eine Runde weitergekämpft und schaffte es schließlich in die Top 10.

Enttäuschung bei Öttl

Abgerundet wird diese durch seinen Landsmann Marcel Schrötter (Kalex), der sich nach einem Sturz immerhin noch als Zehnter qualifizierte. Die weiteren Plätze belegen Jake Dixon (KTM), Remy Gardner (Kalex), Jorge Martin (KTM), Augusto Fernandez und Nicolo Bulega (beide Kalex), der die Top 15 abschließt.

Enttäuschend verlief das Qualifying für Dominique Aegerter (MV Agusta) und Philipp Öttl (KTM). Hatten sie im dritten Freien Training auf feuchter Strecke noch ein starkes Tempo gezeigt, reichte es am Ende nur für die Startplätze 25 und 32. Öttl fehlten in Q1 satte 4,791 Sekunden auf den Sessionschnellsten.

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