Ai Ogura setzt die erste Bestzeit in Assen – Honda mit acht Fahrern in den Top 9 – Jakub Kornfeil als Dritter bester KTM-Pilot – 17 Piloten innerhalb von einer Sekunde.

Der Japaner Ai Ogura hat sich die erste Bestzeit am Moto3-Wochenende in Assen gesichert. Der Honda-Pilot umrundete den Kurs in 1:42,738 Minuten. Damit war er 0,060 Sekunden schneller als Markenkollege und Barcelona-Sieger Marcos Ramirez. Jakub Kornfeil (+0,080 Sekunden) war als Dritter bester KTM-Pilot. In den Top 9 befanden sich im ersten Training ansonsten nur Honda-Fahrer.

Hinter Kornfeil sortierten sich Romano Fenati (+0,193), Lorenzo dalla Porta (+0,318) und Gabriel Rodrigo (+0,337) ein. WM-Leader Aron Canet (KTM/+1,498) wurde lediglich 21. Auch seine Verfolger Niccolo Antonelli (Honda/+0,842), Jaume Masia (KTM/+1,209) und Celestino Vietti (KTM/+2,815) waren lediglich auf den Plätzen 13, 19 und 27 zu finden. Insgesamt ging es wie üblich sehr eng zu. Die ersten 17 Piloten trennte weniger als eine Sekunde.

Tracklap: Onboard mit Alex Hofmann

Honda Team Asia optisch ein Hingucker

Ein neues Gesicht gab es beim Avintia-Team, wo Stefano Nepa Vicente Perez für den Rest der Saison ersetzen wird. Der Italiener fuhr 2018 bereits zwölf Rennen, als er – kurioserweise ebenfalls ab Assen – Makar Yurchenko im CIP-Team ersetzte. Seine einzigen Punkte holte er damals als Zwölfter beim chaotischen Saisonfinale in Valencia. 2019 hatte er in Jerez bereits einen Wildcardstart für Avintia. Er landete in FP1 auf Platz 28.

Mit Ryan Van De Lagemaat (KTM) ist in Assen auch in diesem Jahr wieder ein Lokalmatador in der Moto3 dabei. Der Niederländer ging hier bereits 2017 und 2018 an den Start. Seine einzigen beiden Teilnahmen an einem WM-Rennen. 2017 sah er die Zielflagge nicht, 2018 wurde er mit einer Runde Rückstand 28. und Letzter. In FP1 wurde er mit 3,822 Sekunden Rückstand Vorletzter und konnte Riccardo Rossi (Honda/+4,136) hinter sich lassen.

Auch optisch sorgte das Honda Team Asia für den größten Hingucker. Ogura und Kaito Toba gehen in Assen mit einem historischen Spezialdesign anlässlich des 60. Geburtstags des ersten Honda-Starts in der Motorrad-WM an den Start. 1959 nahmen die Japaner in der 125er-Klasse auf der Isle of Man erstmals an einem offiziellen WM-Rennen teil.

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