Jakub Kornfeil beschert KTM die Freitags-Bestzeit in Assen – Aron Canet stürzt nach Zwischenfall mit Alonso Lopez und wäre aktuell nicht direkt für Q2 qualifiziert.

Jakub Kornfeil hat sich am Freitag die Moto3-Tagesbestzeit beim Holland-GP in Assen gesichert. Der KTM-Pilot umrundete den TT Circuit in 1:41,782 Minuten und war damit fast eine Sekunde schneller als Ai Ogura bei seiner Bestzeit am Vormittag. Mit Ausnahme von Albert Arenas konnten sich alle Piloten am Nachmittag verbessern. Hinter Kornfeil sortierten sich die Honda-Piloten Tony Arbolino (+0,098 Sekunden) und Niccolo Antonelli (+0,111) ein.

Das Feld war insgesamt wieder einmal sehr eng zusammen, die ersten 22 Piloten trennte weniger als eine Sekunde. Rang vier ging an Romano Fenati (Honda/+0,114), der seine gute Pace vom Vormittag bestätigte. Obwohl er in Kurve 14 einmal stürzte, schaffte es Makar Yurchenko (KTM/+0,649) auf Platz 14. Damit wäre er aktuell der letzte Fahrer, der direkt für Q2 am Samstag qualifiziert wäre.

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Aron Canet hofft auf neue Chance

Im dritten Training am Samstagmorgen haben alle Piloten noch einmal die Möglichkeit, sich in die Top 14 zu schieben. Auf diese Chance ist auch WM-Leader Aron Canet (KTM/+0,979) angewiesen. Er kam nicht über Platz 22 hinaus, weil er in der Schlussphase nach einer Berührung mit Alonso Lopez (Honda/+1,517) stürzte. Lopez war in Kurve 4 langsam und etwas unaufmerksam unterwegs.

Canet wollte innen überholen, es kam zur Berührung und beide stürzten. „Wenn einer dafür einen Klaps auf die Finger bekommen sollte, dann Lopez“, urteilt Experte Simon Crafar bei ‚MotoGP.com‘. Zuvor war bereits Tatsuki Suzuki (Honda/+0,672) in Kurve 9 gestürzt. Er übernachtet als 15. und muss damit am Samstag ebenfalls nachlegen, wenn er sich direkt für Q2 qualifizieren möchte.

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Die letzten beiden Plätze belegten Stefano Nepa (KTM/+2,465), der ab diesem Wochenende Vicente Perez bei Avintia ersetzt, und Wildcardstarter Ryan van de Lagemaat (KTM/+3,660). Der Rückstand des Niederländers ist im Vergleich zu FT1 deutlich angewachsen, ihm fehlten fast 1,2 Sekunden auf den Rest des Feldes.