Honda-Pilot Tatsuki Suzuki sichert sich bei feuchten Bedingungen am Morgen die Bestzeit – Keine Verbesserungen im Vergleich zum Vortag, aber einige Stürze

Auf nasser Strecke in Le Mans hat sich Tatsuki Suzuki mit einer späten schnellen Runde die Bestzeit im dritten Freien Training der Moto3 gesichert. Mit einer Sessionbestzeit von 1:53.429 Minuten setzte er sich gegen die KTM-Piloten Andrea Migno und Jaume Masia durch. Einfluss auf den Q2-Einzug hatte das nicht.

Nachdem es über Nacht geregnet hatte, begann das erste Training dieses Samstags auf nasser Strecke. Mit einer Außentemperatur von zwölf Grad und einer Streckentemperatur von 14,5 Grad war es zudem sehr kühl. Keine idealen Bedingungen, vor allem für jene Fahrer, die es bisher nicht in die Top 14 geschafft hatten.

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Dennoch gingen gleich zu Beginn der Session alle Piloten auf die Strecke, um sich mit den Bedingungen anzufreunden und Erfahrungen zu sammeln. Romano Fenati (Honda) blieb nach seinem Highsider am Freitag zunächst in der Box. Er wurde zwar für fit erklärt, wartete angesichts der Umstände aber lieber ab.

Die Bedingungen forderten auch in diesem dritten Training ein frühes Sturzopfer. Alonso Lopez (Honda) ging in Kurve 14 zu Boden und hatte Glück, im Pulk keinen anderen mitzureißen. Wenig später stürzten auch Darryn Binder (KTM, Kurve 6) und Marcos Ramirez (Honda, Kurve 11). Kazuki Masaki (KTM) konnte einen Crash spektakulär abfangen.

Die Zeiten waren naturgemäß deutlich langsamer als am Vortag. Zur Halbzeit der 40-minütigen Session führte KTM-Pilot Andrea Migno das Klassement mit einer Zeit von 1:53.554 Minuten an. Auch seine Markenkollegen Jaume Masia und Aron Canet zeigten in der Top 3 eine gute Pace auf der feuchten Strecke.

Überhaupt waren zu dem Zeitpunkt auf den ersten sechs Plätzen ausschließlich KTMs zu finden, erst in der zweiten Hälfte der Top 10 folgten die ersten Hondas. Dann aber kämpften sich Gabriel Rodrigo und Ai Ogura, am Freitag jeweils Spitzenreiter im FT1 beziehungsweise FT2, auf die Plätze drei und vier und sprengten die KTM-Reihe.

In der Schlussphase des Trainings kam es erneut zu einigen Stürzen. Nach Ayumu Sasaki (Honda) erwischte es auch Ogura. Wenig später folgte ihnen Celestino Vietti (KTM) ins Kiesbett. Auf der Strecke griff Tatsuki Suzuki (Honda) in den letzten Minuten der Session die Bestzeit von Migno an und fuhr noch einmal schneller.

Dahinter beendeten Migno, Masia, Rodrigo und Ogura das Training in den Top 5. WM-Leader Canet wurde Siebter. Fenati, der dann doch noch ein paar Runden im Nassen fuhr, kam nicht über Platz 22 hinaus. Da für den Einzug in Q2 die schnelleren Zeiten aus dem zweiten Training ausschlaggebend sind, ist er trotzdem direkt weiter.

Denn in der Gesamtwertung belegt Fenati den 14. und damit letzten Platz, der den direkten Sprung in Q2 garantiert. Alle Fahrer dahinter müssen den Umweg über Q1 gehen, wo die vier Schnellsten weiterkommen. Unter ihnen sind neben Masia und Binder auch John McPhee (Honda) und Jakub Kornfeil (KTM) zu finden.

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