Tatsuki Suzuki kämpft sich über das Q1 ins Q2 und holt seine erste Pole-Position – Romano Fenati stürzt im Q1 und im Q2 – Lorenzo Dalla Porta landet ebenfalls im Kies

Das SIC58-Team jubelte beim Qualifying der Moto3 in Misano über die Pole-Position von Tatsuki Suzuki (Honda). Der junge Japaner qualifizierte sich im Q1 für den finalen Durchgang und stürmte mit einer 1:42.844er-Runde zur Pole-Position. Er teilt sich die erste Startreihe mit Aron Canet (KTM) und Tony Arbolino (Honda).

Die zweite Startreihe wird von Jaume Masia (KTM) angeführt. VR46-Pilot Celestino Vietti (KTM) schob sich beim finalen Versuch auf die fünfte Position und Niccolo Antonelli (Honda) komplettiert als Sechster die zweite Reihe.

Das Qualifying der Moto3: Gran Premio Octo di San Marino e della Riviera di Rimini

Zahlreiche Stürzte prägten das Qualifying der kleinsten Klasse. Romano Fenati (Honda) flog in Kurve 10 spektakulär ab. Wenig später wurde Kazuki Masaki (KTM) in Kurve 16 kräftig durcheinander geschüttelt. Und auch WM-Leader Lorenzo Dalla Porta (Honda) sowie Moto3-Laufsieger John McPhee (Honda) zählten zu den Sturzopfern im Q2.

Dalla Porta konnte in den finalen Minuten nicht mehr in den Kampf um die Pole-Position eingreifen und rutschte auf die siebte Position zurück. Er steht neben Albert Arenas (KTM), der am Freitag der schnellste Fahrer war. Marcos Ramirez (Honda) komplettiert die dritte Reihe.

Im Q1 zitterte sich Romano Fenati in den finalen Durchgang. Ein Sturz in Kurve 1 brachte das Q1 des Italieners durcheinander doch schlussendlich schaffte es der Spielberg-Sieger noch auf Platz vier und stieg zusammen mit Niccolo Antonelli (Honda), Aron Canet (KTM) und Tatsuki Suzuki (Honda) ins Q2 auf.

Durch den Sturz im Q2 muss Fenati aus der sechsten Reihe ins Heimrennen starten und auch Gabriel Rodrigo (Honda) erlebte ein enttäuschendes Qualifying. Der Gresini-Pilot konnte keine Zeit vorweisen, weil er mehrfach die Streckenlimits überschritten hatte.