Die MotoE bereitet sich auf die Premiere im Juli auf dem Sachsenring vor: Serien-Chef Nicolas Goubert verrät, wie der weitere Plan bis zum Start aussieht.

Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für die verspätete Premiere der MotoE auf Hochtouren. Mitte März waren beim Test in Jerez alle Motorräder in der Nacht abgebrannt. Der ursprüngliche Saisonstart musste verschoben werden, denn Energica musste komplett neue Elektromotorräder aufbauen. „Am Ende werden sie das in nur drei Monaten geschafft haben, was sehr beeindruckend ist“, lobt MotoE-Direktor Nicolas Goubert bei ‚MotoGP.com‘. „Unser Dank gilt ihnen sowie allen Zulieferern.“

Die Energica-Motor-Company wurde im Jahr 2010 in Modena (Italien) gegründet und hat sich auf Elektromotorräder spezialisiert. „Wir haben einen Cup, das heißt, jedem steht dasselbe Material zur Verfügung“, so Goubert. „Die Zulieferer müssen also alles bereitstellen. Das ist harte Arbeit. Wir sind sehr glücklich darüber, dass alle so motiviert waren. Die Motorräder werden noch vor Ende Mai fertig sein.“

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Treffen in Jerez

Im Rahmen des Grand Prix von Spanien in Jerez traf sich Goubert mit allen Teams, die in der MotoE antreten werden, um sie über das weitere Vorgehen zu informieren. Das erste Rennen ist für den Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring (7. Juli) geplant. Davor wird es noch einen gemeinsamen Test aller Teams geben. Vom 17. bis 19. Juni ist der Circuit Ricardo Tormo in Valencia gebucht.

„Wir werden drei Tage lang testen und mehr oder weniger dort beginnen, wo wir zuletzt aufgehört haben“, sagt Goubert über den weiteren Fahrplan. „Das letzte Mal hatten wir ja leider nur einen Testtag. Die Fahrer werden an der Abstimmung ihrer Bikes arbeiten und viel ausprobieren. Es wird eine Simulation für das Qualifying geben. Dafür ist ein Superpole-Format vorgesehen. Die Fahrer gehen nacheinander auf die Strecke und haben nur eine fliegende Runde.“

Rennwochenende simulieren

Insgesamt will man ein komplettes Rennwochenende simulieren, denn es wird der einzige Vorbereitungstest vor dem Sachsenring sein. „Am letzten Tag werden wir ein Rennen simulieren, sofern das Wetter passt. Für den Gewinner gibt es auch einen Preis von Energica.“ Zwölf Teams mit insgesamt 18 Fahrern werden in der neuen MotoE an den Start gehen. Nach dem Sachsenring wird auch in Spielberg, Misano und Valencia gefahren werden.

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