In Silverstone landet Philipp Öttl erneut weit abgeschlagen auf dem 24. Rang. Sein Teamchef bei Tech 3, Herve Poncharal, versucht, dem Deutschen Mut zu machen.

Auch bei seinem zwölften Saisonrennen in der Moto2 ging Rookie Philipp Öttl in Silverstone ohne Punkte nach Hause. Der Deutsche kam beim Großen Preis von Großbritannien an 24. Position ins Ziel. Das entspricht der schlechtesten Platzierung aller Rennen, in denen Öttl die Zielflagge sah.

Der Rückstand von Öttl auf Rennsieger Augusto Fernandez (Kalex) lag bei 40,5 Sekunden. Zum letzten Punkte-Rang fehlten dem KTM-Piloten etwas mehr als 20 Sekunden – und somit gut eine Sekunde pro Rennrunde.

Öttl: „Bin enttäuscht“

„Ich bin enttäuscht“, sagt Öttl selbst. „Denn das ganze Wochenende über haben wir recht gut gearbeitet und waren etwas schneller. Unser Rückstand zur Spitze war nicht so groß. Aber im Rennen kam ich mit dem Motorrad auf dieser anspruchsvollen Strecke schon nach den ersten paar Runden nicht mehr so zurecht wie im Training.“

„Ich denke, in Misano müssen wir etwas am Tank verändern. Denn ich kann das Motorrad nicht länger als fünf oder zehn Runden halten, abhängig von der Strecke. Dafür müssen wir eine Lösung finden. Denn ich glaube, dass unser allgemeines Tempo recht gut ist“, erklärt Öttl weiter.

Herve Poncharal, Teamchef bei Tech-3-KTM, erkennt: „Philipp bemüht sich sehr. Aber er ist nicht dort, wo er sein möchte. Ich würde ihm gerne sagen: ‚Gib‘ alles, behalte deine positive Einstellung. Du bist in deiner Rookie-Saison, du lernst dazu. Es ist eine harte Klasse, aber jeder steht hinter dir!‘ Wir müssen als Team weiter arbeiten.“