Honda nominiert Stefan Bradl als Ersatz für den verletzten Jorge Lorenzo: Beim Heimrennen auf dem Sachsenring greift Bradl mit dem Werks-Bike an.

Was sich schon abgezeichnet hatte, ist jetzt offiziell: Stefan Bradl fährt den Grand Prix von Deutschland im Honda-Werksteam für den verletzten Jorge Lorenzo. Die Honda Racing Corporation (HRC) geht damit den logischen Schritt und nominiert den eigenen Testfahrer, der die aktuelle RC213V bestens kennt.

Während Lorenzo, der sich beim Sturz im ersten Freitags-Training in Assen zwei Wirbel angebrochen hat, für drei bis vier Wochen ein Korsett tragen muss, kommt Bradl nach 2018 nun im zweiten Jahr hintereinander dazu, seinen Heim-Grand-Prix in der Königsklasse der Motorrad-WM zu fahren.

2018 war Bradl am Sachsenring-Wochenende bei Marc-VDS-Honda für den verletzten Franco Morbidelli eingesprungen und als Teamkollege von Tom Lüthi bei seinem Saison-Debüt auf den 16. Platz im Rennen gefahren.

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Stefan Bradl kennt Werks-Honda bestens

Diesmal übernimmt Bradl die Werks-Honda von Lorenzo, die er bereits bestens kennt. Sowohl bei den Winter-Testfahrten in Malaysia als auch beim Grand Prix von Spanien in Jerez war der Deutsche im Einsatz. In Jerez fuhr er als Wildcard-Starter auf P10 und somit in die Top 10.

Bradls bestes MotoGP-Ergebnis auf dem Sachsenring ist P4 aus der Saison 2013 mit LCR-Honda. „Ich freue mich sehr, in Deutschland für das Honda-Werksteam zu fahren. Es ist ein besonderes Rennen für mich, weil es mein Heimrennen ist“, so Bradl, der beim Deutschland-GP ursprünglich als ServusTV-Experte im Einsatz sein sollte.

„Es tut mir für Lorenzo sehr leid. Ich wünsche ihm die schnellstmögliche Genesung, damit er stark zurückkehren kann. Ich freue mich, dass ich dem Team und HRC helfen kann. Warten wir ab, was das Wochenende bereithält. Wir haben gut mit Honda zusammengearbeitet und ich bin für diese Chance dankbar“, so der Zahlinger.

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