Honda-Teammanager Alberto Puig ist sich durchaus bewusst, dass Marc Marquez‘ dominanter Sieg beim Aragon-Grand-Prix aus Zuschauer-Sicht kein Highlight war.

Beim MotoGP-Rennwochenende in Aragon stellte Honda-Werkspilot Marc Marquez ab dem ersten Freien Training klar, dass der Sieg nur über ihn gehen wird. In Aragon holte Marquez in den vergangenen Jahren Siege in Serie. Der Kurs liegt dem Weltmeister, der in diesem Jahr den vierten Aragon-Sieg in Folge feierte. „Es scheint, als ob Aragon für Marc eine ähnliche Strecke wie Austin oder der Sachsenring ist. Er ist stärker als die anderen Fahrer und die Kombination Marquez/Honda funktioniert perfekt“, kommentiert HRC-Teammanager Alberto Puig den Erfolg seines Schützlings.

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Puig: „Müssen für Jorge andere Lösung finden“

„Positiv war eindeutig der Sieg und die Art und Weise, wie er erzielt wurde. Es war ein kontrollierter Sieg für Marc und Honda“, bemerkt Puig. „Negativ ist, dass Jorge (Lorenzo) mit unserem Motorrad keine einfache Zeit erlebt.“

„Wir versuchen, ihm so gut es geht zu helfen. Wir wissen, dass er stark ist. Doch leider lief es bei diesen Rennen nicht so gut wie erwartet. Wir müssen für die kommenden Grands Prix eine andere Lösung finden“, betont Puig.

Am Kommandostand musste sich Puig keine Sorgen machen. Marquez entkam seinen Verfolgern zeitig. „Ehrlich gesagt war es ein entspanntes Rennen. Es gab keinerlei Kämpfe. Einerseits ist es entspannt, doch für die Zuschauer ist es nicht besonders spannend. Schlussendlich kassierten wir weitere 25 Punkte. Es war ein sehr befriedigendes Ende eines guten Wochenendes“, so der Honda-Manager.

Das Rennen der MotoGP: Gran Premio de Aragón