Kalex-Pilot Marcel Schrötter meldet sich beim Heim-Grand-Prix auf dem Podium zurück – und beweist nicht nur damit, dass er sich im Zweikampf durchsetzen kann.

Nach zwei Podestplätzen zu Beginn der Moto2-Saison 2019 musste Marcel Schrötter einige enttäuschende Ergebnisse verzeichnen. Dann schaffte er es beim Heim-Grand-Prix am Sachsenring wieder zurück auf das Podium. Unabhängig von den Problemen, die der Deutsche mit dem Set-up der Kalex hatte, kamen Zweifel an seiner Zweikampfstärke auf.

Nach seinem dritten Platz beim Großen Preis von Deutschland darauf angesprochen, betont Schrötter: „Ich denke, ich kann sehr wohl kämpfen!“ Das Problem sei in den meisten Fällen eher eine Kopf- oder Einstellungssache und liege nicht daran, „dass ich nicht zweikampfstark bin“, verteidigt sich der 26-Jährige, der auf seinen ersten Moto2-Sieg noch wartet.

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„Dann passiert irgendwo wieder was im Hinterkopf“

„Wenn ich manchmal aus einer guten Position starte oder ins Rennen gehe, passiert dann irgendwo wieder was im Hinterkopf“, erklärt Schrötter. „Das führt oft dazu, dass eher dieses Verwalten passiert und nicht dieses 101 Prozent fahren. Und dann ist man eben sofort bei uns im Haifischbecken und jeder attackiert Dich. Das schaut natürlich immer blöd aus.“

Trotzdem sagt der IntactGP-Pilot: „Auch die letzten Rennen habe ich immer dagegen gehalten, aber man sieht es halt nicht direkt, wenn man um Platz acht oder zehn fährt. Ich denke, ich kann sehr gut dagegen halten und habe das hier auch ganz gut gemacht.“ Auf dem Sachsenring musste er sich nur Alex Marquez (Kalex) und Brad Binder (KTM) beugen.

„Es wäre schön, wenn dabei noch etwas mehr herausgekommen wäre. Aber ich glaube, es ist trotzdem ganz o.k.“, zeigt sich Schrötter zufrieden und hofft, den Schwung beibehalten zu können. „Bei mir wäre es vielleicht besser, noch ein Rennen dranzuhängen, weil wir jetzt wieder ein bisschen näher kommen. Aber ich denke, allen tut die Sommerpause jetzt gut.“

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