Auch bei seinem zweiten MotoGP-Rennen 2019 fährt Stefan Bradl auf Platz zehn. Nach dem Sachsenring wünscht sich der Deutsche weitere Einsätze.

Stefan Bradl beendete sein MotoGP-Heimrennen auf dem Sachsenring auf dem zehnten Platz. „Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden“, nickt der Deutsche. Schon bei seinem Wildcard-Start in Jerez (Spanien) Anfang Mai hatte Bradl die Zielflagge als Zehnter gesehen. „Rückblickend war es rundum ein solides Wochenende, das mit einem sauberen Rennen getoppt wurde.“

Knapp dreieinhalb Sekunden vor Bradl kamen die beiden Yamaha-Fahrer Valentino Rossi und Franco Morbidelli ins Ziel. Nach hinten hatte der 29-Jährige auch eine Lücke von mehreren Sekunden. „Einziger Wermutstropfen aus meiner Sicht ist, dass ich in den ersten Runden vielleicht eine Spur zu defensiv unterwegs war. Wenn ich im ersten Renndrittel einen Tick mehr riskiert hätte, dann hätte ich bestimmt mit der Gruppe vor mir mitfahren können.“

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Bradl: „Mehr als happy“

„Trotzdem bin ich mit dem Erreichten und was wir an diesem Wochenende geleistet haben, mehr als happy. In meinem zweiten Rennen in diesem Jahr bin ich wieder in die Top 10 gefahren. Ich denke, das kann sich absolut sehen lassen. Es freut mich riesig, dass ich mein Potenzial erneut abrufen habe können. Diese Performance steigert den Appetit auf weitere Rennen.“

Zum ersten Mal trat Bradl im offiziellen Honda-Werksteam an und trug die Farben von Repsol. „Die ganze Testarbeit, die wir an diesem Wochenende zu erledigen hatten, hat sich auch für unser Rennen positiv ausgewirkt. Es hat überhaupt sehr viel Freude bereitet mit dieser Crew zusammenzuarbeiten“, lobt Bradl die Truppe von Jorge Lorenzo rund um Crew-Chief Ramon Aurin.

„Ich bin von Anfang an sehr herzlich empfangen worden und wir haben auch schnell einen guten Draht hinsichtlich der Kommunikation gefunden. Die Zusammenarbeit war wirklich sehr professionell und hat obendrein sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe daher, dass ich in diesem Team noch öfters zum Einsatz komme. Trotzdem wünsche ich Jorge alles Gute, dass er schnell wieder zurückkommt.“ Ob Lorenzo nach seiner Wirbelverletzung beim nächsten Rennen in knapp einem Monat in Brünn wieder fahren kann, ist derzeit noch ungewiss.

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