Qualifyings hopp, Rennen top: Suzuki-Speerspitze Alex Rins weiß, was er in Texas besser machen will – Teamkollege Joan Mir will gutes Gefühl wiederfinden.

Suzuki-Werksfahrer Alex Rins zeigte in den ersten beiden Saisonrennen 2019 starke Leistungen, aber eventuell wären in Katar und in Argentinien bessere Ergebnisse als die Plätze vier und fünf möglich gewesen. „Mit Alex haben wir gesehen, wie konkurrenzfähig wir in den Rennen sein können“, sagt Suzuki-Teammanager Davide Brivio. „Aber auf der anderen Seite haben wir auch gesehen, dass wir uns im Qualifying deutlich verbessern müssen, damit wir bessere Startplätze haben.“

Auf dem Losail-Circuit qualifizierte sich Rins als Zehnter und in Termas de Rio Hondo schaffte er es nicht ins Q2. Von Startplatz 16 musste der Spanier eine Aufholjagd starten, was nicht nur Zeit kostet, sondern auch die Reifen zusätzlich belastet. Sein Teamkollege Joan Mir, der ein MotoGP-Rookie ist, qualifizierte sich bisher für die Startpositionen elf und 19. Anhand der Rennpace ist klar, dass beide im Rennen eine größere Rolle im Spitzenfeld spielen könnten, wenn sie weiter vorne angreifen würden.

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„In Termas bin ich ein gutes, fehlerfreies Rennen gefahren“, sagt Rins. „Damit war ich zufrieden. Es hat sich aber auch eine Schwäche gezeigt. Ich muss bei der Zeitattacke schneller werden und eine bessere Startposition ergattern.“ Das ist sein erklärtes Ziel für das dritte Rennen, das an diesem Wochenende in Texas (USA) ausgetragen wird. Schauplatz ist der Circuit of the Americas. Im Vorjahr stand dort Andrea Iannone mit der GSX-RR auf dem Podium.

Leistungs-Nachteil für Suzuki in Austin?

Rins sah vor zwölf Monaten nicht die Zielflagge. „Die Strecke wird eine interessante Herausforderung“, spricht der Spanier das anspruchsvolle Layout an. „Es gibt sehr schnelle Sektoren und auch langsame. Auch körperlich ist sie anstrengend. In Topform zu sein, wird wichtig, um gut fahren und ein starkes Ergebnis holen zu können.“ Theoretisch sollten der Suzuki die technischen Abschnitte liegen. Allerdings gibt es eine 1,2 Kilometer lange Gerade, wo der Leistungsnachteil der GSX-RR zum Tragen kommt.

Mir trat im Vorjahr in Austin noch in der Moto2 an und schaffte mit Platz vier ein erstes Achtungsergebnis. Nach dem Ausfall zuletzt in Argentinien erhofft sich der 21-Jährige nun ein besseres Wochenende in den USA: „Wichtig wird auch, dass ich das positive Gefühl zurückerlange, das ich in Katar und den ganzen Winter über hatte. Das Team und ich haben zwischen den Rennen viel Zeit damit verbracht, um zu verstehen was in Termas falsch gelaufen ist. Wir wollen aus den Fehlern lernen. Das Layout des Cota gefällt mir sehr gut. Ich war dort immer sehr schnell, also mache ich mir keine Sorgen.“

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