Das MotoGP-Paddock trauert um den langjährigen Sportwart Jean-Paul Pleé: Der 58-Jährige erliegt am Freitagmorgen in Le Mans den Folgen eines Herzinfarkts.

Traurige Nachrichten aus Le Mans: Nach den ersten drei Trainings-Sessions der Motorrad-WM am Freitagvormittag teilte die Dorna über den offiziellen Twitter-Account der MotoGP mit, dass es am Rande des Trainings zu einem tragischen Todesfall gekommen ist.

„Wir alle sind traurig mitteilen zu müssen, dass ein Sportwart beim Großen Preis von Frankreich nach einem Herzinfarkt heute Morgen verstorben ist“, war kurz nach dem Ende des letzten ersten Trainings auf dem Twitter-Kanal zu lesen. Die genauen Umstände oder der Name des Opfers wurden zunächst nicht genannt.

Tracklap: Onboard mit Alex Hofmann

„Die Sportwarte sind ein wichtiger Teil dieser großen Familie. Und wir könnten nicht jedes Wochenende Rennen fahren ohne sie. In Gedanken sind wir bei Familie und Freunden“, drückte der Veranstalter sein Mitgefühl aus. Auch der Automobil Club de l’Ouest (ACO) nahm in einem öffentlichen Statement kurze Zeit später Anteil.

Trotz schneller Reaktion kommt jede Hilfe zu spät

Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben des ACO um Jean-Paul Pleé. Er habe trotz der schnellen Reaktion der Notfall-Teams an der Strecke und im Medical Centre leider nicht gerettet werden können. Pleé war seit 2002 beziehungsweise 2003 Sportwart bei den Auto- und Motorrad-Veranstaltungen des ACO. Er wurde 58 Jahre alt.

„Wir sind zutiefst schockiert und traurig über die verheerende Nachricht vom Tod von Jean-Paul. Er war ein gutes Beispiel für unser engagiertes Team von freiwilligen Ordnern“, kommentierte ACO-Präsident Pierre Fillon den Todesfall. Dem Verstorbenen soll noch während dieses Grand-Prix-Wochenendes in Le Mans gedacht werden.

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