Valentino Rossi und seine Fahrer der VR46-Akademie halten sich mit einem Trackday in Mugello fit – für den 40-Jährigen beginnt die WM nicht erst beim Europa-Auftakt.

Die Pause zwischen den MotoGP-Rennen in den USA und in Spanien war mit drei Wochen relativ lange. Um die Zeit ausgiebig zu nutzen, stand für die meisten Fahrer ein Trainingsprogramm im Terminkalender. Viele waren mit dem Motocross-Bike unterwegs, absolvierten Trackdays oder machten Ausfahrten mit dem Rennrad.

Auch für Valentino Rossi und seine Fahrer der VR46-Akademie stand Training auf dem Programm. Rund um das Osterwochenende war man auf Rossis MotoRanch unterwegs. Vergangene Woche machte die Truppe dann einen Abstecher nach Mugello, um sich für das dortige Heimrennen am 2. Juni vorzubereiten.

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Am vergangenen Mittwoch war nicht nur Rossi mit dem Yamaha-Superbike unterwegs, sondern auch Pecco Bagnaia, Franco Morbidelli, Lorenzo Baldassarri, Luca Marini, Nicolo Bulega, Marco Bezzecchi und Stefano Manzi. Mit diesen Trackdays halten sich die Fahrer nicht nur fit. Die Youngster lernen viel von ihrem Mentor, der sich seinerseits mit jungen Fahrern messen kann.

In der WM-Wertung kommt Valentino Rossi als Zweiter zum Europa-Auftakt nach Jerez. Nur drei Punkte beträgt sein Rückstand auf Ducati-Ass Andrea Dovizioso. „Europa ist großartig, weil wir die Strecken sehr gut kennen“, sagt der 40-Jährige. „Außerdem ist es etwas komfortabler, weil die Reisen nicht so lange dauern und man keinen Jetlag hat.“

Trotzdem hält Rossi fest, dass die drei Übersee-Rennen in Katar, Argentinien und Texas ebenfalls sehr wichtig sind: „Alles ist in Europa einfacher, aber es stimmt nicht, dass die WM erst in Europa beginnt. Es geht in Katar los. Mir gefallen die drei Strecken vor der Europasaison sehr gut. Man muss alles geben.“ In Jerez, wo am kommenden Wochenende gefahren wird, hat Valentino Rossi letztmals 2016 gewonnen.

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