Die Langstrecken-WM kehrt 2022 nach Spa-Francorchamps zurück – doch für die MotoGP müsste bezüglich des Sicherheits-Aspekts mehr getan werden.

Im Jahr 2022 kehrt die Langstrecken-Weltmeisterschaft (EWC) für Motorräder nach Spa-Francorchamps zurück. Dafür müssen auch einige Änderungen vorgenommen werden, damit die Sicherheitsstandards des Motorrad-Weltverbandes FIM erfüllt werden. Die EWC darf auf Strecken der Kategorien A, B und C fahren.

Für die MotoGP sind ausschließlich Strecken der Kategorie A erlaubt. Ein EWC-Rennen in Spa-Francorchamps bedeutet damit nicht automatisch, dass auch die MotoGP in absehbarer Zeit auf diese Kult-Strecke zurückkehren wird. Es soll zwar erste Gespräche gegeben haben, doch die Chancen auf ein MotoGP-Rennen sollen gering sein.

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Rossi: „Ich liebe Spa“

„Ich liebe Spa, obwohl ich dort noch nie gefahren bin“, sagt Valentino Rossi zu einem möglichen MotoGP-Comeback. „Meiner Meinung nach ist es nach dem alten Nürburgring die faszinierendste Rennstrecke. Natürlich würde ich gerne dort fahren, aber eher mit Autos. Denn für Motorräder ist es zu gefährlich. Genau kenne ich die Strecke nicht.“

Die ersten Motorradrennen in Spa-Francorchamps fanden schon in der Zwischenkriegszeit statt. Seit 1921 wurde dort auf der alten, langen Strecke gefahren. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Spa von 1949 bis 1979 ununterbrochen im WM-Kalender. Zwischen 1981 und 1990 wurde auf der verkürzten, heutigen Streckenvariante gefahren.

Aufgrund dieser Geschichte und Tradition wird Spa-Francorchamps immer wieder für eine Rückkehr in den MotoGP-Kalender ins Gespräch gebracht. „Die Sicherheit ist sehr wichtig“, betont Valentino Rossi den entscheidenden Aspekt, der für ein Comeback geklärt werden müsste. „Ist es sicher, dann ist es bestimmt eine der besten Strecken weltweit.“

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