Der Kurs in Assen liegt der Yamaha M1 – kann Valentino Rossi nach zwei sieglosen Jahren endlich wieder gewinnen? Teamkollege Maverick Vinales schaut schon auf 2020.

Yamaha reist nach dem unverschuldeten Komplettausfall in Barcelona voller Tatendrang zum Holland-GP nach Assen. Valentino Rossi und Maverick Vinales waren in Barcelona schnell, konnten ihr Potenzial aber nicht in gute Ergebnisse umwandeln, weil sie in Runde zwei von Jorge Lorenzo zu Sturz gebracht wurden. In Assen zählen die Yamaha-Werkspiloten zu den Sieganwärtern.

Rossi konnte 2002, 2004, 2005, 2007, 2009, 2013, 2015 und 2017 in Assen das Rennen der Königsklasse gewinnen. Zudem holte er 1997 und 1998 Siege bei den 125ern und 250ern. Seit seinem bisher letzten MotoGP-Sieg bei der Dutch TT in Assen 2017 sind jetzt zwei Jahre vergangen.

Tracklap: Onboard mit Alex Hofmann

„Nach dem unglücklich verlaufenen Rennen in Barcelona geht es jetzt zu den beiden aufeinanderfolgenden Rennen nach Assen und zum Sachsenring. In Montmelo arbeiteten wir gut und waren sehr schnell. Ich fühlte mich in den zwei Runden gut“, erklärt Rossi.

„In den Niederlanden werden wir an diesem Wochenende hart arbeiten, damit wir wieder an der Spitze mitmischen können. Der Test in Katalonien verlief positiv. Ich denke, dass uns die Erkenntnisse helfen können, um ein gutes Rennwochenende zu haben“, bemerkt Rossi und betont: „Wir werden unser Bestes geben.“

Maverick Vinales schreibt die WM vorzeitig ab

Teamkollege Vinales konnte in Assen ebenfalls schon Rennen gewinnen. In der Saison 2011 gewann der Spanier das 125er-Rennen und ein Jahr später das Moto3-Rennen. Das bisher beste MotoGP-Ergebnis ist ein dritter Platz, den er beim hart umkämpften Rennen im Vorjahr einfuhr.

„Nach dem Test in Montmelo reisen wir sehr motiviert nach Assen“, kommentiert Vinales. „Der Test verlief für uns sehr positiv. Wir bestätigten das gute Gefühl, das ich beim Rennwochenende hatte. Ich denke, dass wir das beste Set-up der Saison erarbeiten konnten. Das demonstrierten wir bereits beim Katalonien-Grand-Prix vor dem Unfall.“

„Ich möchte unbedingt wieder fahren, um zu bestätigen, dass das Motorrad gut funktioniert und wettbewerbsfähig sein kann“, erklärt Vinales, der nur als WM-Elfter nach Assen reist: „Die Meisterschaft ist leider schon außer Reichweite. Es ist praktisch unmöglich, sie noch zu gewinnen. Wir konzentrieren uns darauf, so viele Podestplätze wie möglich einzufahren. Ein Auge werfen wir auf die Zukunft und die nächste Saison.“

MotoGP 2019 am Red Bull Ring in Spielberg:
Hol dir deine Tickets!
   - WERBUNG -