Mugello zählt zu den Paradestrecken der Yamaha M1: Lokalmatador Valentino Rossi rechnet sich einiges aus, sorgt sich aber um die lange Start/Ziel-Gerade.

Mit dem Italien-Grand-Prix in Mugello steht eines der Highlights der MotoGP-Saison 2019 bevor. Das Rennwochenende in der Toskana ist Valentino Rossis erstes Heimrennen der Saison. Der Italiener reist als WM-Vierter zum sechsten Grand Prix des Jahres und steht vor einem der stressigsten Wochenenden des Jahres.

„Ich freue mich, dass es nach Mugello geht. Es ist ein besonderes Wochenende und ein besonderes Rennen für alle italienischen Fahrer. Die Atmosphäre ist fantastisch, durch die vielen Fans ist es aber auch ein bisschen knifflig zu managen. Doch es ist großartig“, kommentiert Valentino Rossi.

Rossi: „Einer der schönsten Kurse“

„Es ist einer der schönsten Kurse im Jahr. Es ist ein Kurs, den ich sehr mag, doch es wird schwierig, weil alle sehr schnell sind“, ist sich Valentino Rossi bewusst. „In Mugello gibt es weniger Beschleunigungszonen aus niedrigen Geschwindigkeiten. Deshalb denke ich, dass wir schneller sein können als in Le Mans. Doch es gibt eine lange Gerade. Das wird mit Sicherheit unsere Schwäche sein.“

„Doch wenn wir gut arbeiten, dann können wir uns verteidigen. Wir müssen unser Bestes geben, um konkurrenzfähig zu sein“, so Valentino Rossi. Von 2002 bis 2008 feierte Rossi eine beeindruckende Siegesserie. Sieben Mal gewann er das Rennen der Königsklasse. Zudem gewann er 1997 das 125er- und 1999 das 250er-Rennen.

Stefan Bradl: "Marquez ist derzeit Dominator"

WM-Zug für Vinales abgefahren?

Maverick Vinales‘ Statistik ist nicht ganz so beeindruckend. Der Spanier gewann 2012 in der Moto3 und schaffte es vor zwei Jahren in der MotoGP als Zweiter aufs Podium. Der WM-Zug ist für Vinales in diesem Jahr schon so gut wie abgefahren, denn nach fünf Rennen findet sich der Yamaha-Pilot nur auf Position zehn der Fahrerwertung wieder.

„Nach dem Sturz in Le Mans reiste ich mit einem bitteren Nachgeschmack ab. Ich war sehr enttäuscht“, blickt Vinales zurück. „Wir arbeiteten übers Wochenende sehr gut, doch das Problem war, dass ich zu weit hinten starten musste. Wir haben daraus gelernt, dass wir am Samstag hart arbeiten müssen.“

„Ich freue mich sehr, an diesem Wochenende wieder auf mein Motorrad zu steigen. Beim vergangenen Grand Prix hatte ich ein gutes Gefühl für meine M1. Es war beinahe perfekt. Ich konnte sehr schnell fahren. Wir lösen Schritt für Schritt alle Probleme. Ich bin mir sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, kommentiert der spanische Teamkollege von Rossi.

„Wenn wir weiterhin hart arbeiten, dann werden bald gute Ergebnisse folgen“, ist Vinales überzeugt. Der Italien-Grand-Prix wäre eine gute Gelegenheit für einen Befreiungsschlag: „Mugello ist ein Kurs, den ich mag. Dort hatte ich immer sehr viel Spaß. Er ist perfekt für meinen Fahrstil.“

ServusMotoGP WhatsApp: Hol‘ Dir jeden Tag die wichtigsten MotoGP-News kostenlos auf Dein Handy!

© MessengerPeople