Valentino Rossi und Maverick Vinales fuhren 2018 und 2017 in Jerez jeweils hinterher. Jetzt hofft man im Yamaha-Lager, die Probleme der letzten Jahre im Griff zu haben.

An den Spanien-Grand-Prix in Jerez haben die Yamaha-Werkspiloten Valentino Rossi und Maverick Vinales keine guten Erinnerungen, wenn es um die beiden vergangenen Jahre geht. Nachdem Rossi 2016 gewinnen konnte, kämpfte Yamaha in Jerez zuletzt mit Reifenproblemen. Der neue Asphalt könnte in diesem Jahr eine Hilfe sein.

Sieben Mal konnte Rossi bereits in Jerez gewinnen. Neben 2016 war er auch 2001, 2002, 2003, 2005, 2007 und 2009 erfolgreich. 2000, 2008, 2010, 2014 und 2015 stand er zudem auf dem Podium. Abgerundet wird Rossis beeindruckende Statistik durch Siege bei den 125ern und 250ern.

Tracklap: Onboard mit Alex Hofmann

„Ich liebe es, in Europa zu fahren, weil die Strecken fantastisch sind. Ich kenne sie sehr gut“, bemerkt Rossi, der dem Europaauftakt entgegenfiebert: „Los geht es in Jerez. In den beiden vergangenen Jahren war es eine schwierige Strecke für Yamaha. Doch bei den beiden vergangenen Rennen lief es gut für uns.“

Valentino Rossi zum dritten Mal in Folge auf dem Podium?

Zuletzt stand Rossi in Argentinien und Texas auf dem Podium und liegt nach drei von 19 Rennen auf Position zwei der Fahrerwertung. Folgt in Jerez das dritte Podium der laufenden Saison? „Es wird interessant, ob wir dort auch stark sind“, grübelt der Italiener.

„Wir hatten eine kleine Pause und nun geht es Schlag auf Schlag. Bis zum Rennen auf dem Sachsenring ist der Plan sehr vollgepackt. Wir sind gut in Form, stark und arbeiten gut. Es scheint, als hätten wir das Motorrad deutlich verbessert. Sicher gibt es noch Bereiche, an denen wir arbeiten müssen. Dafür benötigen wir etwas Zeit, doch wir können konkurrenzfähig sein“, glaubt Rossi.

Zusätzliche Zeit für Experimente erhält Yamaha am Montag. „Es wird eine intensive Woche, denn nach dem Spanien-Grand-Prix folgt der eintägige IRTA-Test“, erklärt Teamdirektor Massimo Meregalli. „Nach der kurzen Auszeit zwischen Austin und Jerez sind wir alle froh über die zusätzliche Testzeit und die Gelegenheit, Arbeit zu bewältigen.“

Maverick Vinales: Nur WM-Zwölfter und schlechte Jerez-Statistik

Für Maverick Vinales ist Jerez eine willkommene Gelegenheit, den durchwachsenen Saisonstart auszumerzen. Vinales reist nur als WM-Zwölfter zum ersten Heimrennen der Saison. „Ich freue mich, weil endlich die Europarennen beginnen. In Austin fühlte ich mich trotz der Problem sehr wohl auf dem Motorrad. Mein Renntempo war sehr gut“, blickt er zurück.

Auch Vinales kämpfte zuletzt in Jerez mit Problemen. Auf dem winkligen Kurs kam er in der MotoGP nicht über Platz sechs hinaus. „In der Vergangenheit hatten wir in Jerez einige Schwierigkeiten. Ich denke aber, dass wir zuletzt ordentliche Schritte machen konnten“, kommentiert er.

„Es könnte also sein, dass wir zu einer Strecke kommen, auf der die Yamaha sehr gut funktioniert. Ich hoffe, dass ich um ein Podium kämpfen kann. Wir arbeiten sehr hart, um das zu realisieren“, so Vinales.

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