Was muss eine Gartenschere können? WofĂŒr braucht es einen Grubber? Wir zeigen die wichtigsten Helfer fĂŒr Balkon & Garten.

Egal, wie groß oder klein der eigene Garten und Balkon auch sein mögen: Mit dem richtigen Werkzeug macht das SĂ€en, das Pflanzen, das Umgraben und das Ernten einfach mehr Spass. Beim Kauf auf QualitĂ€t zu achten, zahlt sich ebenfalls aus – denn was bringt eine Rosenschere, die nach dreimaliger Benutzung stumpf ist?

Tipps zum Kauf von Gartenwerkzeug

Generell gilt: Setzen Sie bei Spaten, Schaufeln und Rechen am besten auf Modelle mit Holzstielen. Diese dĂ€mpfen besser als Stiele aus Fiberglas oder Metall. Zudem lassen sie sich einfacher ersetzen. Sollten Griffe Ihres GartengerĂ€ts rutschig sein, hilft ein Textilband, das um die jeweilige Stelle gewickelt wird und so fĂŒr besseren Halt sorgt.

Nach der Benutzung ist wichtig, die GerĂ€te mit einer BĂŒrste gut zu reinigen und die Metallteile sorgfĂ€ltig zu trocknen. Hat sich Flugrost gebildet, können Sie diesen mit Stahlwolle abreiben und anschließend die betroffenen Stellen dĂŒnn mit Pflanzenöl einreiben.

Das Setzholz

Gartenwerkzeug: Das Setzholz (Bild: Julia Schinzel)

Klein, aber oho. Ein Setzholz, auch Pflanzholz genannt, hilft dabei, Löcher in den erdigen Untergrund zu machen. So können große Samen, Blumenzwiebeln und Jungpflanzen gesetzt werden. Die besten Setzhölzer haben einen Griff aus solidem Eschenholz und eine geschmiedete Stahlspitze. Ein Pflanzholz mit T-Griff lĂ€sst sich bequem umfassen und schont das Handgelenk.

Die Handschaufel

Gartenwerkzeug: Die Handschaufel (Bild: Julia Schinzel)

Eine Handschaufel eignet sich zum Legen von Blumenzwiebeln, außerdem ist sie im Garten ein stĂ€ndiger Begleiter, wenn kleine PflĂ€nzchen eingesetzt werden sollen.

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Mit einer robusten geschmiedeten Handschaufel aus legiertem Schwedenstahl, mit angeschliffenen Kanten und einem Griff aus lackiertem Eschenholz, geht das GĂ€rtnern leicht von der Hand. Sogar wenn der Boden steinig, hart oder gar verwurzelt ist.

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Der Hohlpflanzer

Gartenwerkzeug: Der Hohlpflanzer (Bild: Julia Schinzel)

FĂŒr das Setzen einzelner Blumenzwiebeln eignen sich neben dem Pflanzholz auch Hohlpflanzer. Der Durchmesser dieses Gartenwerkzeugs ist grĂ¶ĂŸer als der eines Pflanzholzes. Vor allem, wenn der Boden lehmig ist, eignet sich ein Hohlpflanzer besser als ein Setholz, denn letzteres wĂŒrde diesen Untergrund nur verdichten.

Der Grubber

Gartenwerkzeug: Der Grubber (Bild: Julia Schinzel)

Dieser nĂŒtzliche Gartenhelfer besteht aus einer Kralle mit drei gebogenen Metallzinken an einem langen Stiel oder kurzen Griff. Der Grubber lockert den Boden oberflĂ€chlich und löst dabei Unkrautwurzeln. Das schmale GerĂ€t lĂ€sst sich auch gut zwischen den Pflanzreihen einsetzen. Der Name Grubber leitet sich vom englischen Wort to grub (graben) ab.

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13. Apr

Die SĂ€ge

Gartenwerkzeug: Die SĂ€ge (Bild: Julia Schinzel)

SĂ€geblĂ€tter aus Stahl nutzen sich weniger schnell ab als solche aus anderen Materialien. Aber auch das beste Blatt wird mit der Zeit stumpf, deshalb sollten SĂ€geblĂ€tter austauschbar sein. Zur sicheren Aufbewahrung empfiehlt es sich, eine zusammenklappbare SĂ€ge zu kaufen oder einen Köcher zu haben. Manche SĂ€gen können mit einer Teleskopstange fĂŒr Arbeiten in der Höhe verlĂ€ngert werden.

Die Gartenschere

Gartenwerkzeug: Die Gartenschere (Bild: Julia Schinzel)

StrĂ€ucher einkĂŒrzen, BlĂŒten fĂŒr die Vase und Stecklinge schneiden, VerblĂŒhtes entfernen: Eine gute Gartenschere kann man immer brauchen. Testen Sie vor dem Kauf, ob das Modell gut in der Hand liegt, der Sicherheitsverschluss bequem zu bedienen ist und die Feder sich geschmeidig zusammendrĂŒcken lĂ€sst. Bei qualitativ hochwertigen Gartenscheren können die SchneidblĂ€tter ausgetauscht werden. Es gibt auch spezielle Scheren fĂŒr LinkshĂ€nder.

Die Grabgabel

Gartenwerkzeug: Die Grabgabel (Bild: Julia Schinzel)

Mit diesem Werkzeug lĂ€sst sich der Boden schonender lockern als mit einem Spaten. Letzterer wirbelt zu viele Bodenschichten durcheinander und zerstört damit das Zuhause von vielen Lebewesen. Mit der Grabgabel sticht man ins Erdreich und rĂŒttelt am Griff. Die Erde sollte dabei feucht, aber nicht nass sein. FĂŒr Rosen gibt es spezielle zweizinkige Gabeln, die die Wurzeln schonen.

Die Hippe

Gartenwerkzeug: Die Hippe (Bild: Julia Schinzel)

Die Hippe ist ein sichelartig nach unten geschwungenes Messer, mit dem Schneidarbeiten exakter ausgefĂŒhrt werden können als mit einer Schere. Mit der Hippe schneidet man Stecklinge und Triebe, man kann damit aber auch GemĂŒse wie Salat und Kraut ernten. Beim Schneiden von Blumen oder Stecklingen ist eine Hippe ebenfalls unerlĂ€sslich. Denn Stiele, die durch den Schnitt mit einer Schere gequetscht wurden, können kein Wasser aufnehmen. Jeder Schnitt ergibt bei BĂ€umen und StrĂ€uchern eine Wunde, die das Gehölz wieder schließen muss. Je glatter sie ist, desto besser verheilt sie auch.

Die Astschere

Gartenwerkzeug: Die Astschere (Bild: Julia Schinzel)

Die Astschere schneidet mittelgroße Zweige, die fĂŒr eine Gartenschere zu dick und fĂŒr eine AstsĂ€ge zu dĂŒnn sind. Der lange Griff verbessert die Hebelwirkung und erleichtert so den Schnitt. Er besteht oft aus Holz, die Klinge aus Edelstahl. Astscheren sollten nicht zu schwer sein, damit auch das Über-Kopf-Arbeiten möglich ist.

Die Ziehhacke

Gartenwerkzeug: Die Ziehhacke (Bild: Julia Schinzel)

UnerwĂŒnschten WildkrĂ€utern rĂŒckt man mit einer Ziehhacke rĂŒckenschonend zu Leibe. Dabei wird die scharfe SchneideflĂ€che unter den Wurzeln durchgezogen und holt so die Pflanze aus dem Boden. Das Wort Hacke kommt vom althochdeutschen hacchon und bedeutet: tief einschneiden. Achten Sie beim Kauf auf die LĂ€nge des Stiels, damit Sie bequem aufrecht arbeiten können.

Der Krampen

Gartenwerkzeug: Der Krampen (Bild: Julia Schinzel)

Der Krampen wird auch Kreuzhacke oder Spitzhacke genannt. Ist der Garten in die Jahre gekommen, fallen Rodungsarbeiten an, bei denen auch Wurzeln ausgegraben werden mĂŒssen. DafĂŒr ist der Krampen das geeignete GerĂ€t.

Das Heindl

Gartenwerkzeug: Die kleine Haue oder Heindl (Bild: Julia Schinzel)

Mit dieser Hacke lÀsst sich der Boden gut bearbeiten. Das Heindl hat viele Namen: Hau, Haue; in manchen Regionen auch HÀundl oder HÀunl.

Der Rechen

Gartenwerkzeug: Der Rechen (Bild: Julia Schinzel)

Wird ein Beet fĂŒr die Pflanzung vorbereitet oder muss man den Boden fĂŒr den Rasenanbau lockern, dann verhilft ein Rechen zum letzten Schliff. Zwischen seinen „ZĂ€hnen“ bleiben auch Steine hĂ€ngen, die im Beet nichts verloren haben.

Der Spaten

Gartenwerkzeug: Der Spaten (Bild: Julia Schinzel)

Das Umgraben des Bodens mit dem Spaten bewirkt eine intensive Lockerung und DurchlĂŒftung, stört aber das Bodenleben. Umgestochen sollte der Boden deshalb nur werden, wenn es unbedingt notwendig ist, etwa bei der Neuanlage eines Beetes. Als Universalwerkzeug ist der Spaten auch fĂŒr das Abstechen von Beet- oder Rasenkanten oder zum Umsetzen und Pflanzen gut geeignet.

Der Laubbesen

Gartenwerkzeug: Der Laubbesen (Bild: Julia Schinzel)

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