Zuviel und zu deftig gegessen? Ein Stamperl dieses Kümmel-Likörs hilft dem Magen, die Mahlzeit besser zu verarbeiten. 

Insgesamt reicht dieser Ansatz für fünf Flaschen zu je 250 Millilitern. Kümmel-Likör wirkt wie Kümmel, das Gewürz, verdauungsfördernd. Ein Stamperl besänftigt den beanspruchten Magen nach einem deftigen Essen. Dem intensiven Geruch der Gewürzpflanze sagte man früher auch besondere Fähigkeiten nach: Er sollte Hexen und böse Geister vertreiben können und verzaubertes Vieh, das ein paar Körner unters Futter gemischt bekam, wieder erlösen.

Im Altertum hieß es übrigens, dass man beim Säen des Kümmels am besten kräftig schimpfen und fluchen solle, denn dann gedeihe die Pflanze besonders gut.

Zutaten

  • 125 ml heißes Wasser
  • 20 g Kümmel
  • 200 g Rohrzucker
  • 1 l Wodka

Zubereitung

  1. Heißes Wasser über die Kümmelsamen gießen, abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten dazumischen und alles in einer verschlossenen Flasche oder einem Glas ca. vier Wochen gut durchziehen lassen. Dabei immer wieder etwas schütteln, damit sich der Zucker auflöst. 
  2. Danach die Flüssigkeit durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter abseihen und in kleinere Flaschen füllen. 
  3. Wie jeden Likör das Endprodukt noch einige Wochen nachreifen lassen, bevor Sie es trinken.

Servus-Tipp: Zum Ansetzen eignen sich hoch­prozentige Brände mit wenig Eigengeschmack wie Wodka oder Weinbrand. Je hochwertiger der Alkohol, desto besser, denn das Grundprodukt ist am Ende immer zu schmecken.

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