Als Salbe entfaltet die Ringelblume ihre desinfizierende und wundheilende Wirkung auf der Haut, als Tee genossen beruhigt sie auch innere Unruhe.

Servus-Expertin Karin Buchart

Karin Buchart erklĂ€rt Monat fĂŒr Monat in Servus Stadt & Land die HeilkrĂ€fte der Natur und teilt auf servus.com regelmĂ€ĂŸig ihr Expertenwissen rund um ErnĂ€hrung, KrĂ€uter und Heilpflanzen. Hier geht es zu ihrem Buch: Die Naturapotheke

  • Ringelblume hilft bei: entzĂŒndeter Haut, Wundheilung, Verdauungsbeschwerden, Frauenleiden.
  • Eigenschaften: antibakteriell, desinfizierend, heilend, beruhigend, krampflösend.
  • Innerliche Anwendung: Ringelblumen-Tee hilft gegen Brechreiz, bei Panikattacken und bei innerer Unruhe. Einfach einen gehĂ€uften Teelöffel RingelblumenblĂŒten mit kochendem Wasser ĂŒbergießen, fĂŒnf bis zehn Minuten ziehen lassen und bis zu drei Tassen tĂ€glich trinken.
  • Äußerliche Anwendung: Die Ringelblumen-Salbe ist eines der wichtigsten Hausmittel zur Behandlung von Rissquetschwunden, Sonnenbrand und Hautunreinheiten. VerdĂŒnnte Ringelblumen-Tinktur kann zur Wundreinigung verwendet werden.

Wohltuende Salben und KrÀuter finden Sie auch in unserem Online-Shop Servus am Marktplatz.

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26. MĂ€r
  • Botanische Merkmale: Die Ringelblume ist eine einjĂ€hrige Pflanze, deren StĂ€ngel sich vielfach verzweigen. Sie hat behaarte BlĂ€tter, die nach oben hin schmal werden. Ihre Wirkung als Wundheilpflanze zeigt sie eindrucksvoll in der Natur: Schneidet man die BlĂŒten am Stiel ab, bildet sich in kurzer Zeit an der Schnittstelle ein weißer Belag, der die Narbe „abdichtet“. Erntezeit ist von Juni bis Oktober.
  • Inhaltsstoffe und Wirkung: Die Ă€therischen Öle und Carotinoide in den BlĂŒten hemmen EntzĂŒndungen und regen die Gewebsbildung an, Polysaccaride (Schleimstoffe) wirken immunstĂ€rkend.
  • Geschichte: Die Wundheilpflanze wurde bereits von Hildegard von Bingen (1098–1179) geschĂ€tzt, die ihr den Namen „Ringula“ oder „Ringella“ gab. Auf GrĂ€bern hat man seit jeher gerne Ringelblumen gepflanzt, weil ihre leuchtend orangen BlĂŒten einen Kontrapunkt zum Tod darstellen.

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