Der WAC-Torschütze nach dem 1:1 gegen AS Roma über Gegenspieler, die mehr kosten als sein Verein Jahresbudget hat

„Bei der Roma sind Spieler am Platz, die 40 Millionen Euro wert sind, das sieht man ganz einfach auf dem Platz“, sagt Michael Liendl, der den Ausgleichstreffer erzielte. Zum Vergleich, der WAC geht üblicherweise mit einem Jahresbudget von rund sieben Millionen Euro in eine Saison. Dennoch haben sich die Kärntner in ihrer zweiten Europa-League-Partie nicht versteckt. „Wir haben aber alles reingeschmissen und immer daran geglaubt, einen Punkt machen zu können“, so Liendl.

Zu Beginn noch Respekt

WAC-Trainer Gerhard Struber gibt dennoch zu: „In der ersten Phase hatten wir gehörigen Respekt vor dem Gegner.“ Danach habe sich seine Mannschaft immer mehr zugetraut: „Nach dem unglücklichen Gegentor haben wir in der zweiten Halbzeit den Plan etwas geändert. Wir wollten mutiger in Ballbesitz sein und eine bessere Energie in unser Spiel bringen. Wir haben das dann richtig gut gemacht“, so Struber.

„Dürfen uns weiterhin viel zutrauen“

Das Ergebnis nur verwalten wollte der WAC-Trainer nicht: „Ich habe am Ende der Partie noch frische Stürmer gebracht. Wir wollten bis zum Ende dranbleiben. Das ist immer unser Prinzip.“ Mit vier Punkten aus den Spielen gegen Borussia Mönchengladbach und AS Roma lachen die Kärntner von der Tabellenspitze. Und Gerhard Struber ist auch für die nächsten schwierigen Aufgaben zuversichtlich: „Mit dieser Leistung dürfen wir uns weiterhin viel zutrauen.“ (RED/APA)

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