Wie aus dem scheuen Milchgesicht einer der berühmtesten Schauspieler unserer Zeit wurde. Wir haben 7 erstaunliche Fakten zum Hollywood-Star, die Sie vermutlich noch nie gehört haben.

1.) Das Milchgesicht:

Aufgewachsen im New Yorker Stadtteil Little Italy, ist der kleine Robert bald in der ganzen Nachbarschaft bekannt. Der scheue Sohn zweier Maler bekommt einen markanten Spitznamen verpasst: „Bobby Milk“. Grund für diesen sonderbaren Spitznamen ist sein optisches Erscheinungsbild – er ist ein kleiner, dürrer und blasser Junge.

2.) Bewegte Kindheit:

Bereits in frühen Jahren muss de Niro mit einschneidenden Erlebnissen zurecht kommen. Als er zwei Jahre alt ist, lassen sich seine Eltern scheiden – sein Vater outet sich in der Folge als homosexuell, Robert wächst bei seiner Mutter auf. Die verdient ihr Geld mit dem Malen von Bildern und schreibt nebenbei Gedichte. Viel bringt beides nicht ein, Robert de Niro wächst in Armut auf.

3.) In die weite Welt hinaus:

Mit 16 Jahren beschließt er, Schauspieler zu werden. Den Segen seiner Eltern hat er dafür – gewissermaßen mussten Vater und Mutter den Wunsch des Sohnes akzeptieren, immerhin waren sie selbst beide im künstlerischen Bereich tätig. De Niros großzügige Vorbilder sind von Anfang an Marlon Brando und Robert Mitchum – mit beiden sollte er viele Jahre später gemeinsam auf der Leinwand zu sehen sein.

4.) Eine Rolle, zwei Oscars:

Mit Marlon Brando verbindet de Niro eine ganz besondere Begebenheit: Sowohl Brando, als auch de Niro gaben in verschiedenen Teilen der „Der Pate“ – Reihe den Mafiaboss Vito Corleone – und beide heimsten den Oscar dafür ein. Eine Kombination, die nur äußerst selten anzutreffen ist.

5.) „Ich will ihm ins Gesicht schlagen“:

Der Schauspieler gilt als konstanter Verfechter der Demokraten und ließ sich auch immer wieder zu politischen Aussagen in der Öffentlichkeit hinreißen. Auf die Frage eines Journalisten im Jahr 2006, wen er sich im Weißen Haus als US-Präsident vorstellen könne, nannte de Niro Hillary Clinton und Barack Obama, während des US-Wahlkampfs 2016 bezeichnete er Donald Trump als „immens dumm“ und äußerte den oben zitierten Wunsch.

6.) Im Angesicht des Todes:

Robert de Niro war Zeit seines Lebens eng mit absoluten Hollywood-Legenden befreundet. Al Pacino, Martin Scorsese oder auch John Belushi gehörten zu seinem Freundeskreis. Belushi war es, den de Niro am 5. März 1982 besuchte – wenige Stunden bevor Belushi an einer Überdosis starb. De Niro war an diesem Abend früher gegangen – und konnte so nicht mehr auf seinen Freund Belushi aufpassen. Der beendete sein Leben nach nur 33 Jahren mit einem Injektionsmix aus Kokain und Heroin.

7.) Schlaftablette De-Niro-Filme:

Millionen Fans lieben Robert de Niro und seine Filme – viele davon sind mehrfach prämiert. Doch wie wir wissen, sind Geschmäcker verschieden – den Geschmack von Robert de Niro dürften seine eigenen Filme wohl nicht treffen. Laut eigener Aussage kann er sich seine eigenen Filme nicht ansehen, weil er dabei einschläft.

TV-Tipp: Robert de Niro zu sehen im Thriller „Ronin“ am Samstag, 13. April 2019 um 23 Uhr